Homogenere Wärme- und Kälteverteilung bei molekularer Diagnostik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Damit Analyseproben individuell beheizt oder gekühlt werden, haben Entwickler eine präzise Temperaturregelung gebaut. Die Zusammenarbeit ist Teil einer Kooperation, um Physiker mit Experten der Elektronik, Feinwerktechnik und Software zusammenzubringen.

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Die präzise Temperaturregelung bietet dynamische Aufheiz- und Kühlphasen.
Die präzise Temperaturregelung bietet dynamische Aufheiz- und Kühlphasen.
(Bild: Solectrix)

Ein OEM-Gerät für die molekulare Diagnostik hat Solectrix zusammen mit Creative Instruments entwickelt: Der technologische Fokus liegt dabei auf der Entwicklung eines hochsensitiven, zweidimensionalen Detektionssystems, kombiniert mit einer Temperiertechnologie für die besonders präzise Temperaturregelung in einer Vielzahl von Analyseproben. Die besondere Stärke des Systems sind seine dynamischen Aufheiz- und Kühlphasen. Erreicht werden diese, indem alle Heiz- und Kühlelemente individuell angesteuert und optimiert werden können.

Technische, biochemische und chemische Zusammenhänge

Diese Zusammenarbeit bildet den Grundstein für die Kooperation EVOMET – Evolution of Medical Technologies. EVOMET umfasst ein interdisziplinäres Expertenteam, das das Wissen von Physikern mit tiefgreifendem Verständnis für technische sowie chemische und biochemische Zusammenhänge vereint mit den Kenntnissen und Fähigkeiten von Experten für Elektronik, Feinwerktechnik, Software und Optik. Mit der Temperiereinheit ist es EVOMET gelungen, eine im Vergleich zu bisherigen Systemen um den Faktor zehn verbesserte Homogenität in der automatischen Heiz- und Kühlphase zu erzielen.

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