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Embedded Pi, eint Raspberry, Arduino und ARM32

Der Embedded Pi von Embest (Farnell, rund 38 Euro), vereint die Vorteile von Raspberry Pi und Arduino und bringt die 32-Bit-ARM-MCU in die Arduino-Welt. Das Board ist aber gleichzeitig auch eine eigenständig nutzbare ARM-Cortex-M3-Entwicklungsplattform, ausgestattet mit der ARM-Cortex-M3-STM32F103-MCU von STMicroelectronics (72 MHz Takt, 128 KB Flash, 20 KB RAM). Der Embedded Pi ist Formfaktor-kompatibel zu den 3,3- und 5-V-Arduino-Shields und dient so als Hardware-Verbindung zwischen Raspberry Pi und den Hunderten von Arduino-Shields.

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Dabei steuert der Embedded Pi die Arduino Shields und der Raspberry Pi arbeitet als GUI oder Befehlskonsole, um Befehle und Daten zu senden und vom Embedded Pi zu empfangen. Die kostenlosen und auf Eclipse basierenden Entwicklungs-Tools von CooCox stellen den Anwendern eine Entwicklungsumgebung für ARM-Cortex-M zur Verfügung. Sie beinhalten ein IDE, ein OS, einen Flash-Programmierer und Möglichkeiten für eine Schaltungsemulation.

PiFace Digital, digitale Schnittstellen für Raspberry Pi

Das PiFace Digital erweitert die Ein-/Ausgabemöglichkeiten des Raspberry Pi erheblich (Farnell, rund 30 Euro). Es kann etwa Leuchten, Motoren und Magnetspulen steuern sowie einfache Sensoren und Schalter auslesen. PiFace Digital wird mit dem Raspberry Pi über die GPIO-Schnittstelle verbunden und bietet zwei Umschaltrelais, vier Taster, acht digitale Eingänge, acht Open-Collector-Ausgänge und acht LED-Kontrollleuchten. Es lässt sich in Python, Scratch und C programmieren.

PiFace Digital wurde von der OpenLX SP Ltd entwickelt. Die OpenLX SP Ltd. ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das neue Technologie-basierte Möglichkeiten anbietet und versucht, die Ausbildung in allen Bereichen der digitalen Technologien zu verbessern.

PSoC-Leistung in Ultra-Low-Power-Konfiguration

Das Ultra-Low-Power-Kit PSoC 1 von Cypress mit USB-, I²C- und SPI-Schnittstellen für batteriebetriebene Anwendungen lässt sich etwa mit Arduino und Raspberry Pi verwenden. Das Kit enthält das Low-Power-PSoC1 CY8C24x93 von Cypress und bietet so die Leistung von PSoC (Programmable System on Chip) in einer Ultra-Low-Power-Konfiguration mit wenigen Pins.

Das Kit ist in Europa exklusiv über Farnell element14 für rund 22 Euro erhältlich. Die zahlreichen Funktionen und Schnittstellen ermöglichen kosteneffiziente Designs. Das Ultra-Low-Power-Kit hat einen Thermistor, analoge Feuchtigkeitssensoren, einen 4-Segment-LCD, eine IR-LED, 2 x Full-Speed-USB-2.0, einen On-Board-Programmierer, einen Potentiometer sowie frei zugängliche GPIO-Pins.

Die Lösung eignet sich besonders für batteriebetriebene Anwendungen oder tragbare Geräte. Im aktiven Modus wird ein Strom von 1,1 mA, im Standby-Modus 1,07 µA und 100 nA im Tiefschlafmodus benötigt. Zudem ist ein Aufwachen durch eine „Störung“ möglich. Das Kit enthält einen 10-Bit-ADC und zwei Komparatoren, zusammen mit 3-x-16-Bit-Timern und einem 8-Bit-IDAC. Es ist in mehreren sehr kleinen QFN-Gehäusen von 3 x 3 mm2 bis 7 x 7 mm2 verfügbar.

Durch die Kombination von kleinen Gehäusegrößen und analogen Ressourcen eignet sich das Produkt besonders für integrierte Systemlösungen mit kleinem Speicher.

Das Kit kann mit einem Arduino-kompatiblen Stecker auch als Zusatzboard verwendet werden. Dieser benötigt Stromversorgungs- und Masse-Pins sowie I²C, SPI, UART und mehrere GPIO-Pins. PSoC-1-Bauteile werden von der Cypress PSoC Designer IDE (Integrated Design Environment) unterstützt, die geprüfte, produktionsbereite Anwendermodule für die Realisierung von Kundenlösungen umfasst.

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Über den Autor

 Margit Kuther

Margit Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.