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Hoffnung für Ledvance-Werk in Eichstätt

| Redakteur: Julia Schmidt

Wie der Leuchtenhersteller Ledvance im März bekannt gab, soll das Werk in Eichstätt mit 360 Mitarbeitern schließen. Nun hat sich doch ein Investor gefunden, der das Werk kaufen will.

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Das Logo von Ledvance am Werk in Eichstätt: Die Schließung des größten deutschen Werks in Eichstätt mit rund 360 Mitarbeitern war schon beschlossene Sache. Nun wurde offenbar in letzter Minute doch ein Investor gefunden.
Das Logo von Ledvance am Werk in Eichstätt: Die Schließung des größten deutschen Werks in Eichstätt mit rund 360 Mitarbeitern war schon beschlossene Sache. Nun wurde offenbar in letzter Minute doch ein Investor gefunden.
(Bild: Sven Hoppe/dpa)

Das vor der Schließung stehende Werk des Leuchtenherstellers Ledvance im bayerischen Eichstätt wird möglicherweise doch noch gerettet. In dem Münchner Investor Callista Private Equity sei ein neuer Eigentümer für das Werk gefunden worden, heißt es auf einem Aushang des Unternehmens in seinem Werk, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ledvance, Callista und die für den Erhalt des Werks kämpfende IG Metall kommentierten den Aushang am Freitag (15.5.)nicht. Zuvor hatte der „Donaukurier“ berichtet.

Schließung war schon beschlossene Sache

Dem Aushang zufolge soll der Kauf eine Standortgarantie bis 2023 einschließen. Die mögliche Rettung kommt überraschend: Noch im März hatte es von Ledvance geheißen, die Suche nach einem Investor sei erfolglos verlaufen und man werde das Werk mit damals 360 Mitarbeitern schließen. Aktuelle Zahlen zur Belegschaft liegen nicht vor.

Nun soll das Eichstätter Werk per Betriebsübergang in eine neue Gesellschaft übertragen werden, die unter Aurora Lichtwerke firmiert. Eine offenkundig noch recht neue Gesellschaft diesen Namens führt das Handelsregister in Eichstätt. Dem Aushang zufolge sollen die letzten Details des Verkaufs in den kommenden Wochen geklärt und die Transaktion bis Ende Juli abgeschlossen werden. Ledvance bleibt demnach „Kunde und Partner des Werks“.

Ledvance gehörte einst zu Osram, wurde aber 2017 von chinesischen Investoren übernommen. Das Unternehmen stellt unter anderem LED-Leuchten her.

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