Hocheffiziente Einschaltstrombegrenzer

| Redakteur: Kristin Rinortner

(Bild: Emtron)

Elektrische Geräte, darunter moderne Schaltnetzteile, ziehen beim Einschalten einen hohen Einschaltstrom, was den Leistungsschutzschalter auslösen und den Start eines Gerätes verhindern kann. Vor allem bei Absicherung mehrerer Netzteile durch einen Sicherungsautomaten können beim Einschalten extrem hohe Stromspitzen entstehen. Zur Reduzierung von temporärem Spitzenstrom hat Mean Well die neue ICL-16-Serie von Einschaltstrombegrenzern entwickelt, die ab sofort bei EMTRON electronic erhältlich ist.

Elektrische Geräte, darunter moderne Schaltnetzteile, ziehen beim Einschalten einen hohen Einschaltstrom, was den Leistungsschutzschalter auslösen und den Start eines Gerätes verhindern kann. Vor allem bei Absicherung mehrerer Netzteile durch einen Sicherungsautomaten können beim Einschalten extrem hohe Stromspitzen entstehen. Zur Reduzierung von temporärem Spitzenstrom hat Mean Well die neue ICL-16-Serie von Einschaltstrombegrenzern entwickelt, die ab sofort bei der EMTRON electronic GmbH erhältlich ist.

Den meisten Anwendern ist die Problematik vertraut: Beim Bau von Schaltnetzteilen kommen üblicherweise Stützkondensatoren zum Einsatz, um die Ripple-Spannung am Ausgang zu reduzieren. Die daraus resultierende Stabilisierung der Ausgangsspannung soll einem Leistungsverlust entgegenwirken. Allerdings benötigen Stützkondensatoren bei der ersten Inbetriebnahme eine große Menge an Energie, was wiederum einen hohen Einschaltstrom erfordert. Um diesen unerwünschten Einschaltstrom zu reduzieren, werden normalerweise Thermistoren mit negativem Temperaturkoeffizienten (NTC) verwendet. Der offensichtliche Nachteil besteht jedoch darin, dass NTC-Thermistoren im Betrieb kontinuierlich Energie verbrauchen, Wärme erzeugen und den Wirkungsgrad der Schaltnetzteile negativ beeinflussen.

Auf diesem Hintergrund hat Mean Well die ICL-16-Serie von Einschaltstrombegrenzern entwickelt, die den Einschaltstrom von bis zu 800A (200 µs) und 165 A (20 ms) auf 23 A begrenzen. Die ICL-16-Serie ist für eine dauerhafte Belastung von 16 A ausgelegt.

Die ICL-16-Serie sind für kapazitive Lasten (bis 2500 µF) und induktive Lasten geeignet. Mit den Einschaltstrombegrenzer können sie die Anzahl der mögliche Netzteile, die an einem Leiterstrang betrieben werden sollen, erheblich erhöhen. Bei der Verwendung von Einschaltstrombegrenzern wird effektiv die Wahrscheinlichkeit einer falschen Auslösung des AC-Leistungsschalters verringert und die Zuverlässigkeit des Systems signifikant erhöht.

Die Modelle der IC-16-Serie zeichnen sich durch eine interne thermische Sicherung und ein integriertes Bypass-Relais aus, wodurch sich die Wärmentwicklung die während des Betriebs reduziert – ein wesentliches Merkmal, das die ICL-16-Serie von anderen auf den Markt erhältlich Einschaltstrombegrenzern unterscheidet.

Zur Verfügung stehen die Ausführung ICL-16R für die DIN-Schienenmontage und die Ausführung ICL-16L für den Einbau in Endgeräte.

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