HDR-Inspect Hochdynamische Radioskopie

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Um den Fertigungs- bzw. Rework-Erfolg einer Baugruppe zu erkennen ist die moderne röntgentechnische Untersuchung ein hervorragendes Werkzeug.

Firmen zum Thema

(Bild: Kraus Hardware)

Um den Fertigungs- bzw. Rework-Erfolg einer Baugruppe zu erkennen ist die moderne röntgentechnische Untersuchung ein hervorragendes Werkzeug. Mithilfe der hochdynamische Radioskopie (HDR) lassen sich kleinste Details als auch massige Formen und Teile ein und desselben Prüflings, z.B. eine bestückte Leiterplatte, ohne ständige Manipulation des Röntgensystems bildhaft darstellen.

Prüfung in Bewegung ist durch die Hochdynamische Radioskopie (hohe Tiefenauflösung und hohe dynamische Bildwiederholrate) möglich (Bild unten: Aufnahme mit HDR). Voraussetzung ist der rauscharme Detektor bei hoher Dynamik im intelligenten Zusammenspiel mit optimal kalibrierter Software der Filteralgorithmen. Durch unterschiedliche Graustufen bei gleicher Dosis lässt sich dies durch eine mehrstufige Kalibrierung und die Korrektur von nichtlinearen Detektor-Pixeln verhindern. Dieses Vorgehen ermöglicht es, den Kontrast in einem Röntgenbild in Abhängigkeit vom Bildinhalt zu erhöhen. Der Kontrast wird also nicht gleichmäßig über das gesamte Bild hinweg erhöht, sondern in Abhängigkeit von den im jeweiligen Bild vorhandenen hellen und dunklen Regionen.

(ID:44722232)