Suchen

EncoderBlue Hochauflösende Absolut-Encoder-iCs für die Nonius-Interpolation

Redakteur: Gerd Kucera

Firmen zum Thema

(Bild: iC-Haus)

Den optischen Sensoren der iC-PNH-Serie genügt eine kleine Sensorfläche von nur 1,9 mm x 3,3 mm, um Drehgeber-Codescheiben abzutasten und Sinussignale in bester Qualität zu erzeugen. Die Auswertung übernehmen Interpolations-ICs mit einer Nonius-Berechnung, beispielsweise iC-MN oder iC-MNF, die sehr hohe Winkelauflösungen oberhalb von 21 Bit erreichen können – sogar für Codescheiben-Durchmesser von nur 26 mm. Für eine hohe Genauigkeit durch eine schärfere Abbildung sind alle Bausteine dieser Serie mit einer kurzwelligen blauen LED-Beleuchtung einsetzbar. Im Vergleich mit konventionellen Absolutgeber-Sensoren lesen iC-PNH-Sensoren nur drei inkrementelle Nonius-Spuren sowie einen 2-Bit-Gray-Code, was Bauraum einspart und auch die Ausleuchtung vereinfacht. Durch die kleine Abtastfläche und die hohe Empfindlichkeit der Sensoren reduziert sich der Energiebedarf für die erforderliche LED zugunsten der Lebensdauer. Die Phased-Arrays können mit einer blauen LED eingesetzt werden, beispielsweise der iC-TL46, was Verzerrungen minimiert und den Signalkontrast erhöht; ebenfalls möglich ist die für Encoder klassische IR-LED (z.B. iC-TL85). Die Photostromsignale werden durch rauscharme Verstärker in niederohmige und störfeste Ausgangsspannungen gewandelt. Durch eine hohe Transimpedanz-Verstärkung genügt bereits eine Beleuchtungsstärke zwischen 3 bis 6 mW/cm2, um Ausgangssignale von mehreren hundert mV für den nachfolgenden Interpolationsbaustein zur Verfügung zu stellen. Zur Berechnung hochaufgelöster Winkelpositionen sind 2- und 3-Spur-Nonius-Berechnungen konfigurierbar.

(ID:45188784)