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HF-Datenwandler sorgt für einen höheren Datendurchsatz

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit einem mehrkanaligen Mixed-Signal-HF-Converter wird das HF-Spektrum besser ausgenutzt, um damit die Anrufkapazität und gleichzeitig den Datendurchsatz zu erhöhen.

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Die MxFE-Plattform AD9081/2 von Analog Devices ermöglicht es, das HF-Spektrum besser auszunutzen und den Datendurchsatz zu erhöhen.
Die MxFE-Plattform AD9081/2 von Analog Devices ermöglicht es, das HF-Spektrum besser auszunutzen und den Datendurchsatz zu erhöhen.
(Bild: Analog Devices)

Für unterschiedliche Mobilfunkanwendungen eignet sich die HF-Datenwandler-Plattform mit integriertem Mixed-Signal-Frontend von Analog Devices. Die MxFE-Plattform AD9081/2 ermöglicht es, Multiband-Funkanwendungen zu installieren. Die MxFE-Plattform verarbeitet einen größeren Teil des HF-Spektrums und bringt integrierte DSP-Funktionen mit. Dank ihrer Kanalbandbreite von 1,2 GHz bietet die Plattform jenen Mobilfunkanbietern, die ihre Sendemasten mit mehr Antennen ausrüsten, außerdem die Möglichkeit, die von den kommenden mmWave-5G gestellten höheren Anforderungen an die Senderdichte und die Datenrate zu erfüllen.

Die MxFE-Bausteine AD9081 und AD9082 enthalten acht bzw. sechs HF-Datenwandler, die mit 28-nm-CMOS-Prozesstechnologie hergestellt werden. Beide MxFE-Optionen kommen auf eine momentane Signalbandbreite von bis zu 2,4 GHz. Vereinfacht wird zudem das Hardwaredesign, da weniger Frequenzumsetzungen benötigt werden und die Anforderungen an die Filter gelockert werden können.

Die MxFE-Plattform verarbeitet einen größeren Teil des HF-Spektrums und bringt integrierte DSP-Funktionen mit. Anwender können dadurch die programmierbaren Filter sowie die digitalen Auf- und Abwärtswandler-Blöcke so konfigurieren, dass bestimmte Anforderungen an die Bandbreite des Funksignals erfüllt werden. Das Resultat ist eine Verringerung des Stromverbrauchs auf ein Zehntel gegenüber Architekturen, in denen HF-Wandlung und Filterung im FPGA erfolgen. Gleichzeitig werden wertvolle Prozessor-Ressourcen freigesetzt oder den Entwicklern die Möglichkeit gegeben, auf einen kostengünstigeren FPGA zu wechseln.

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