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Head-up-Displays sind extremen Anforderungen im Auto ausgesetzt

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die LC-Displays für den Einsatz als Head-up-Anwendung sind für Temperaturen von -40 bis 105 °C ausgelegt. Das zeigt, dass Displays im Fahrzeug extremen Anforderungen ausgesetzt sind.

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Head-up-Displays sind extremen Anforderungen im Fahrzeug ausgesetzt. Die LC-Displays sind für Temperaturen zwischen -40 bis 105 °C ausgelegt.
Head-up-Displays sind extremen Anforderungen im Fahrzeug ausgesetzt. Die LC-Displays sind für Temperaturen zwischen -40 bis 105 °C ausgelegt.
(Bild: Kyocera)

Eine Serie hochauflösender Flüssigkristall-Displays für Head-up-Anwendungen bietet Kyocera für die Automobilbranche an. Der Einsatz von Head-up-Displays geht ursprünglich zurück für den Einsatz in Kampfflugzeugen. Im Auto sollen sie für Sicherheit sorgen und vermeiden, dass der Fahrer ermüdet. Sie projizieren aktuelle Informationen wie Geschwindigkeit oder Routenplanung auf die Windschutzscheibe und somit direkt ins Blickfeld des Fahrers.

Wichtig für die Auswahl solcher Displays ist, dass sie bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut zurecht kommen. Gefragt sind hohe Displayauflösungen. Um diese Anforderungen in einem Auto zu erfüllen, sind Komponenten zur Bilderzeugung erforderlich, die bei den Parametern Helligkeit, Kontrast und Pixeldichte gute Werte erreichen. Temperaturschwankungen dürfen sich nicht negativ auswirken. Die Lichtdurchlässigkeit bei den LC-Displays für Head-up-Anwendungen erreichen bis zu 8,5 Prozent bei einem Kontrast von 1700:1.

Der Hersteller bietet Größen von 1,12 über 1,8 bis 3,1 Zoll an. Auch die Auflösungen unterscheiden sich: Es sind Pixeldichten von rund 300 ppi möglich. Das entspricht Auflösungen von 300 x 160, 480 x 240 und 800 x 480 Pixel. Die Betriebstemperaturen liegen zwischen -40 bis 105 °C.

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