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Assistenzsysteme Head-up-Display für Motorradfahrer

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Head-up-Displays will das US-amerikanische Startup-Unternehmen Nuviz nun auch für Motorradfahrer annbieten – und zwar in Form eines Systems, das sich an jedem beliebigen Integralhelm befestigen lässt.

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(Bild: Nuviz)

Ein Head-up-Display (HUD) kann das Fahren deutlich einfacher und sicherer machen – schließlich muss man den Blick nicht von der Fahrbahn abwenden und die Fokussierung des Auges ändern, wenn man wichtige Daten vom Armaturenbrett ablesen will. Denn das Head-up-Display stellt alle relevanten Daten auf Augenhöhe dar. Das US-amerikanische Startup-Unternehmen Nuviz will diese Technologie nun auch für Motorradfahrer verfügbar machen: mit dem Ride:HUD – einem Head-up-Display für Motorradhelme.

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Andere Biker-HUD-Systeme sind fest im Helm eingebaut

Das Besondere an Ride:HUD ist, dass sich das System an jedem beliebigen Vollintegralhelm montieren lässt. Es gibt zwar bereits andere Head-up-Display-Systeme für Motorradfahrer auf dem Markt, etwa von Skully, LiveMap und Reevu, die allerdings fest in Helme eingebaut sind – der Biker muss also seinen bisherigen Hirnschutz gegen einen neuen tauschen.

Dank Schnallmontagesystem kann Ride:HUD schnell gewechselt werden

Ride:HUD wird mithilfe eine Schnellmontagesystems am Kinnbügel des Integralhelms befestigt und kann jederzeit entfernt werden, wenn es nicht benötigt wird oder an einem anderen Helm befestigt werden soll. Sein transparenter Flüssigkristall-auf-Silizium-Bildschirm befindet sich im unteren rechten Blickfeld des Motorradfahrers, wo es die Sicht auf die Straße nicht stört.

HUD stellt u.a. auch Navi- und Wetterdaten dar

Ride:HUD kann neben den üblichen Statusdaten wie Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke, etc. auch Straßenkarten des Navigationssystems, Wetterkarten sowie eingehende und abgehende Anrufe darstellen und via Smartphone auf die Musiksammlung des Bikers zugreifen. Die Smartphone-App Ride:CLOUD macht das mit dem Ride:HUD gekoppelte Smartphone zur Steuerzentrale für das Head-up-Display.

Eingebaute HD-Videokamera

Darüber hinaus ist Ride:HUD mit einer eingebauten HD-Videokamera ausgestattet, mit der sich Bilder und Videos aufnehmen und mit Freunden teilen lassen. Mithilfe eines einfachen Bluetooth-Schalters, der an einer gut erreichbaren Stelle befestigt wird, kann der Biker das System bedienen und etwa zwischen verschiedenen Bildschirmen umschalten.

Ride:HUD soll ab Sommer 2014 für 478 US-$ erhältlich sein

Das Nuviz-Team will das Ride:HUD-System im Sommer 2014 auf den Markt bringen und via Kickstarter finanzieren. Für 478 US-$ bekommt man ein solches System, sobald es auf dem Markt verfügbar ist. Mehr bei Kickstarter.

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