Suchen

Plagiate Harting geht erneut erfolgreich gegen chinesische Patentverletzer vor

Redakteur: Kristin Rinortner

Die Harting Technologiegruppe geht seit Jahren konsequent juristisch gegen Patentverletzungen vor. Gerade in China registriert das Espelkamper Familienunternehmen immer wieder derartige Verstöße. Nun konnte das Unternehmen in einer Berufungsverhandlung einen weiteren Sieg gegen einen chinesischen Produzenten erringen. Dieser hatte Steckverbinder nachgebaut.

Firmen zum Thema

Philip Harting: Erfolgreich mit Klage gegen Nachbau von Steckverbindern des Unternehmens in China
Philip Harting: Erfolgreich mit Klage gegen Nachbau von Steckverbindern des Unternehmens in China
(Bild: Harting)

Ein Berufungsgericht in Peking verurteilte das chinesische Unternehmen, Herstellung und Verkauf ganz bestimmter Steckverbinder zu unterlassen und Schadensersatz an das deutsche Unternehmen zu zahlen. Das Gericht wies die Berufung der Beklagten damit in vollem Umfang zurück. Eingereicht hatte die Klage die Harting Electric GmbH & Co. KG in China.

Bildergalerie

„Dieser Fall zeigt, dass auch in einem schwierigen Umfeld bei guter Vorbereitung und entsprechender Prozessführung in China Patentverletzungsprozesse gewonnen werden“, erklärt Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks. Der persönlich haftende Gesellschafter wertet das Urteil als positives Signal für das Engagement der Technologiegruppe in China, aber auch als Warnung für andere Nachahmer. „Mit unserem juristischen Vorgehen machen wir deutlich, dass wir unsere Rechte am eigenen geistigen Eigentum international mit allen uns zur Verfügung stehenden Mittel schützen“, stellt Philip Harting klar.

Ende 2010 war Harting in einem ähnlichen Fall bereits gegen ein anderes chinesisches Unternehmen juristisch vorgegangen und hatte auch in diesem Fall vor Gericht Recht bekommen.

(ID:43362738)