Spektrum-Analyzer Handheld-Gerät mit Echtzeitbandbreite bis 40 MHz

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Wenn es darum geht, versteckte, sporadische oder kurzzeitig auftretende Störsignale in immer dichter genutzten Frequenzbändern mobil schnell aufzuspüren und sicher zu orten, dann kommt der SignalShark von Narda ins Spiel.

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HF-Entwickler benötigen mehr als eine Bandbreite von 10 MHz: Bei LTE sind beispielsweise 20 MHz und bei WLAN mit 2,4 GHz 40 MHz notwendig.
HF-Entwickler benötigen mehr als eine Bandbreite von 10 MHz: Bei LTE sind beispielsweise 20 MHz und bei WLAN mit 2,4 GHz 40 MHz notwendig.
(Bild: Narda)

Der Spektrum-Analyzer SignalShark von Narda kann in Echtzeit beispielsweise ganze Kommunikationskanäle auf einmal betrachten, ohne in der Frequenz hin und her springen zu müssen. Draußen erfasst er verlässlich lückenlos Feldsituationen an Orten, an denen tatsächlich Störungen auftreten. Im Labor kann derselbe flexible Spectrum Analyzer als erster seiner Art auch für aufwendige Auswertungen zuverlässig und komfortabel weiter genutzt werden, ohne dass der Anwender ein zusätzliches Gerät einstellen, lernen und anschaffen muss.

Während der Standard für Handhelds in puncto Echtzeitbandbreite aktuell bei 10 MHz liegt, bietet der SignalShark mit 40 MHz das Vierfache. Damit lassen sich kurze, sporadisch auftretende Signale lückenlos erfassen, ohne dass ein Ereignis verpasst wird. Das wird durch eine Probability of Intercept von 100 Prozent bei Signalen mit einer Signaldauer >3,125 μs gewährleistet. Es ist zu erwarten, dass künftig die Frquenzspektren voller und damit die Modulationsverfahren komplexer werden. Es kommt zu größeren Signaldichten und -Bandbreiten.

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