Auotomotive Supply Chain Halbleiter-Engpässe auch bei Ford, Toyota, Fiat, Nissan und Honda

Redakteur: Svenja Gelowicz

Einige Automobilhersteller müssen ihre Fertigungen wegen dem Mangel an Elektronikbauteilen im laufenden Monat unterbrechen. Die Details.

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Blick in die Produktion von Nissan in Japan.
Blick in die Produktion von Nissan in Japan.
(Bild: Nissan)

Der Mangel bei elektronischen Bauteilen betrifft nun auch die Autohersteller Ford, Toyota, Fiat, Nissan und Honda. Die Unternehmen haben laut der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag (8. Januar) verkündet, dass sie die Fahrzeugproduktion im laufenden Monat wegen eines Mangels an Halbleitern drosseln werden. Ebenfalls am Freitag sagte ein Sprecher von Honda, dass Produktionsstätten in Japan von einem Halbleiterengpass betroffen sein könnten.

Der amerikanische Autohersteller Ford will laut des Reuters-Berichts sein Montagewerk in Louisville, Kentucky, stilllegen und eine geplante Arbeitsunterbrechung vorziehen. Toyota kündigte an, die Produktion eines Pick-ups in einem Werk im texanischen San Antonio zu drosseln. Nissan wiederum will die Produktion seines Hybrid-Modells Note in der japanischen Präfektur Kanagawa reduzieren.

VW stark von Engpässen betroffen

Bei Volkswagen trifft der Halbleiter-Engpass Werke in China, Nordamerika und Europa. Hierzulande gerate vor allem die Golf-Fertigung in Wolfsburg in Verzug, sagte VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer dem „Handelsblatt“ vergangene Woche: „Wir werden 2021 um jedes Auto kämpfen.“

Die deutschen Automobilhersteller Daimler und BMW sind nach eigenen Angaben nicht betroffen. BMW sagte gegenüber Reuters, man beobachte die Situation genau. Daimlers China-Vorstand Hubertus Troska sagte bei einem Pressegespräch im Dezember, es gebe keine solchen Probleme bei Elektronikbauteilen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Automobil-Industrie.de.

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