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Gehäusetechnik häwa investiert in Neubau mit 2000 qm neuer Produktionsfläche

| Redakteur: Kristin Rinortner

Jüngst hat die häwa in Wain die neuen Produktionshallen fertiggestellt und sich damit erneut zum Fertigungsstandort Baden-Württemberg bekannt. Insgesamt hat das Unternehmen 6 Mio. Euro in den Neubau mit 2000 Quadratmetern neuer Produktionsfläche investiert und zusätzlich 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

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Die Kapazitätserweiterung des Standorts in Wain bietet dem expandierenden Unternehmen neue Produktionsmöglichkeiten für Klein- und Kleinstserien aus dem Gehäuse-Programm, für die X-frame Maschinengestelle sowie für die aktuelle Generation der Wandgehäuse.

Zudem sind in den Hallen die neuen Sozialräume, ein neuer Prüfstand für Wasserprüfungen nach Nema-4-Standard – mit ökologischer Regenwassernutzung aus einer Zisterne – sowie eine Schweißerei mit moderner Absaugung untergebracht.

Der Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen entspricht den heutigen Anforderungen. Ein extra für das Unternehmen entwickelter Schweißroboter bedient sich ausgereifter Schweißtechniken aus der Automobilindustrie, die an die Gehäusefertigung angepasst wurden.

Die Heizung der Hallen basiert auf einer umweltfreundlichen und energieeffizienten Abwärmenutzung des Einbrennofens und der Maschinen. Eine ausgereifte Schallisolierung, hochwertige und umweltfreundliche Baumaterialien sowie eine moderne Architektur integrieren die neuen Produktionshallen gekonnt in das Ortsbild von Wain.

Die aufwendige Sheddach-Konstruktion sorgt für viel Tageslicht in den Hallen. „Wir legen großen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima in den neuen Hallen mit modernen Maschinen, ergonomisch korrekten Arbeitsplätzen und viel natürlichem Tageslicht, da die Mitarbeiterzufriedenheit eine unserer Unternehmensleitlinien ist“, kommentiert Arno Müller, Geschäftsführer von häwa.

Mit dem Neubau bekennt sich das Unternehmen zu seinem Standort in Wain. Auch die nächsten Bauvorhaben, um die Fertigungstiefe des Unternehmens in Baden-Württemberg weiter zu erhöhen, sind bereits in Planung.

„Wir werden das Wachstum am Standort Wain forcieren, denn eine Verlagerung der Produktion macht für uns keinen Sinn. Wir wollen dort fertigen, wo unsere Kunden sind“, erläutert Markus Jung, Geschäftsführer von häwa. Die Kundennähe sei sehr wichtig, um den Kunden vor Ort als Partner mit allen notwendigen Leistungen zur Verfügung zu stehen. „Lange Wege und hohe Transportkosten wären für unser Geschäft nur kontraproduktiv“, fügt Jung hinzu. //KR

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