Lithium Ionen Batteriemodul LIM40E-13

14.04.2015

Das neue Lithium‑Ionen‑Batteriemodul LIM40E‑13 von YUASA liefert zuverlässig Strom für Telekommunikationseinrichtungen in Gebieten mit schlechtem, instabilem oder fehlendem öffentlichen Netz.

Bisher wird die Stromversorgung von Sendemasten in Ländern wie Indien, Pakistan oder Ländern Afrikas typischerweise durch Blei‑Batterien in Kombination mit einem Dieselaggregat sichergestellt. Durch einen Umstieg auf LIM40E-13 können Betreiber deutliche Einsparungen erzielen. Die Investitionsrechnung und Analyse der gesamten Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten über die Lebenszeit des Sendemasten (TCO, Total‑Cost‑ of‑Ownership) beweisen, dass sich eine Versorgung auf Basis des LIM40E‑13 gegenüber herkömmlichen Blei‑Batterie‑Lösungen bereits nach ein bis zwei Jahren amortisiert. Das Geheimnis des Einsparpotenzials liegt in der hohen Zyklenzahl von 10.000 bei einer DoD 40%, der guten Ladeakzeptanz von 1C des LIM40E‑13 und seiner Entladerate von 1C. Als 19-Zoll-Modul passt das LIM40E‑13 in vorhandene Industriestandard‑Racks und ‑Schränke.

10.000 Zyklen bei DoD 40%

Die Versorgung von Sendemasten ist eine zyklische Anwendung. Das bedeutet, der Energiespeicher wird bei Ausfall des öffentlichen Netzes bis zu einem gewissen Grad entladen und lädt bei Rückkehr des Netzes wieder auf. Die Anzahl der möglichen Zyklen in Relation zur Entladetiefe (DoD, Depth of Discharge) bestimmen die Betriebsdauer eines Batteriemoduls. Dabei ist der Zusammenhang von Zyklen und DoD entscheidend, denn je geringer die DoD, umso mehr Zyklen sind möglich. Lithium‑Ionen‑Batterien sind Blei‑Batterien hinsichtlich der Zyklenanzahl weit überlegen. Mit 10.000 Zyklen bei einer DoD von 40% liegt das LIM40E‑13 Modul sogar weit über ähnlichen, derzeit am Markt verfügbaren Batterien. Dies ist ein Kostenvorteil, denn im Umkehrschluss muss das LIM40E‑13‑Modul viel seltener getauscht werden. Durch die Kombination aus extrem vielen Ladezyklen in Verbindung mit der guten Ladeakzeptanz und der Entladerate von 1C erzielt man mit LIM40E‑13 eine Versorgungssicherheit schon mit wesentlich kleinerer Gesamt-Batterie-Kapazität. Das bedeutet weniger Batterien, geringerer Platzbedarf und Wegfall des Dieselaggregates. Damit ersparen sich Betreiber drei Kostenblö>eriebetriebsdauer beeinflusst, ist ein weiter Arbeitstemperaturbereich besonders in Ländern mit extremen Klimaschwankungen, heißen Tagen und eiskalten Nächten ein Sicherheitsaspekt.

Kommunikation, Überwachung und Batteriemanagement

Das LIM40E‑13 verfügt über ein eingebautes Battery Monitoring System. Es überwacht den Zustand der Batteriezellen, greift regelnd ein und stellt über CAN2.0B oder RS 485 die Daten für ein Remote Monitoring zur Verfügung.