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Autoentwicklung Größter Fahrsimulator Europas entsteht in Stuttgart

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

An der Universität Stuttgart entsteht derzeit Europas größter Fahrsimulator an einer Forschungseinrichtung. Automobilunternehmen nutzen simulierte und virtuelle Umgebungen. So können sie das Wechselspiel zwischen Fahrer, Fahrzeug und Fahrerassistenzsystemen effizienter und kostengünstiger untersuchen.

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„Ein Fahrsimulator ist eine sichere und kostengünstige Vorgehensweise, um ein neues System in einer virtuellen Umgebung mit einem echten Fahrer zu testen“, erläutert Prof. Hans-Christian Reuss vom Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen. „Das Forschungsprojekt konzentriert sich insbesondere auf Assistenzsysteme, die den Fahrstil beeinflussen und so indirekt den Kraftstoffverbrauch senken. Ziel ist es, intelligente Fahrerassistenzsysteme zu entwickeln, die den Kraftstoffverbrauch weiter senken und CO2-Emissionen verringern.“

Fahrsimulator bietet realistisches Umfeld

Das extrem leistungsfähige Gerät der Universität Stuttgart verfügt über eine Bewegungsplattform mit 6+2 Freiheitsgraden und eine Simulatorkuppel, die Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller aufnehmen kann. Der Fahrer befindet sich dabei in einem realistischen Umfeld und bedient das Fahrzeug in gewohnter Weise.

Das Bundesministerium für Forschung und Technologie sowie das Land Baden-Württemberg fördern das Projekt.

Das technische Konzept des Fahrsimulators

Vorgestellt wird das technische Konzept der Stuttgarter Anlage von Prof. Reuss beim letzten HIN.Kolloquium des Sommersemesters am Donnerstag, 21. Juli, um 18 Uhr im Audi Forum Neckarsulm. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist über den nebenstehenden Link unter der Rubrik „Universität zum Anfassen“ möglich. Audi setzt die Vortragsreihe mit Beginn des Wintersemesters im November 2011 fort.

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