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Die nächste Generation Google baut Kommunikator aus „Raumschiff Enterprise“ nach

Autor: Sebastian Gerstl

Einmal auf den Anstecker an der Brust gedrückt und schon kann man dem Computer Befehle erteilen: Google hat einen Prototypen entwickelt, der den ikonischen Kommunikatoren aus der Science-Fiction-Reihe „Star Trek“ nachempfunden ist.

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Aus Star Trek bekanntes Kommunikator-Abzeichen: Google hat einen Prototypen entwickelt, der den Kommunikationsgeräten der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise nachempfunden ist.
Aus Star Trek bekanntes Kommunikator-Abzeichen: Google hat einen Prototypen entwickelt, der den Kommunikationsgeräten der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise nachempfunden ist.
(Bild: Picard to Enterprise..... / Pete Markham, flickr.com / BY-SA 2.0)

Der Kommunikator ist eines der typischen Alltagsobjekte aus „Raumschiff Enterprise: Die nächste Generation“: Captain Picard oder eines seiner Crewmitglieder drückt auf das Sternenflotten-Symbol auf seiner Brust und gibt dem Computer einem Befehl - ähnlich, wie man heute dem Siri- oder Google-Sprachassistenten auf dem Smartphone oder Tablet Anweisungen geben kann. Da erscheint es nur eine Frage der Zeit, bis jemand die Geräte aus der Kultserie in die Realität holt.

Demonstration: Amit Singhal, Senior Vice President und Softwareentwickler bei Google, präsentiert einen Kommunikator-Prototypen nach Vorbild eines entsprechenden Gerätes aus Raumschiff Enterprise. Ein eingebautes Mikrophon zeichnet Sprache auf, per Bluetooth werden die Befehle an andere Geräte übermittelt.
Demonstration: Amit Singhal, Senior Vice President und Softwareentwickler bei Google, präsentiert einen Kommunikator-Prototypen nach Vorbild eines entsprechenden Gerätes aus Raumschiff Enterprise. Ein eingebautes Mikrophon zeichnet Sprache auf, per Bluetooth werden die Befehle an andere Geräte übermittelt.
(Bild: Google)

Wie das Time Magazine berichtet, haben sich Entwickler bei Google bereits an die Aufgabe gemacht. Das Prinzip erscheint einfach: Ein Anstecker, den man sich per Pinnadel an die Brust heftet, enthält ein Mikrofon und eine Bluetooth-Schnittstelle, über die das Gerät mit einem Smartphone gekoppelt wird. Drückt der Anwender auf das Modul, kann er einen Sprachbefehl an den Google-Assistenten geben. Eine Antwort wird anschließend über einen verbundenen Lautsprecher oder ein entsprechendes Headset ausgegeben.

Nach Angaben von Amit Singhal, ein Senior Vice President des Unternehmens und als Softwareentwickler mit für die Verbesserung der hauseigenen Suchfunktion verantwortlich, wollten er und seine Mitarbeiter schon immer einen solchen Kommunikator besitzen. Also habe man sich intern an die Entwicklung eines entsprechenden Prototypen gemacht. Die Geräte hätten allerdings die Testphase nie verlassen. Pläne für eine Serienproduktion sind derzeit nicht bekannt.

Google-Entwickler Singhal ist bereits länger für seine Star-Trek-Faszination bekannt. Wie das TIME Magzine anlässlich der Initiative „Google Now“ meldete, war der unter seiner Ägide geführte Sprachassistent des Unternehmens für einige zeit unter dem Codenamen „Majel“ bekannt. Majel Roddenberry, Ehefrau des Star-Trek-Schöpfers Gene Roddenberry, war englischen Fans der Serie auch als die Stimme des Schiffscomputers bekannt, die unter anderem auf die Kommunikator-Befehle antwortete.

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