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Glasfaserkabel: Versiegelte Modelle für zuverlässigen Betrieb in rauen Umgebungen

| Redakteur: Kristin Rinortner

Die LC-Duplex-Steckverbinder der Serie 6000 von Bulgin (Vertrieb: RS Components) wurden für den Einsatz in rauen Umgebungen entwickelt. Sie haben IP69K- und IP68-Schutzkappen. Der Steckverbinder kann bis zu zwei Wochen in einer Tiefe von 10 m vollständig eingetaucht werden und bleibt funktionsfähig.

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(Bild: RS Components)

Die Steckverbinder der Reihe 6000 sind für LC-Schnittstellen nach Industriestandard gemäß IEC 61754-20 ausgelegt. Ein Mil-Tac-Qualitätskabel stellt sicher, dass der Steckverbinder nach Einsätzen in rauen Umgebungen wiederverwendet werden kann. Die Steckverbinder können im Temperaturbereich von –25 bis 70°C verwendet werden und erfüllen für Anwendungen im Bereich der Schifffahrt die Anforderungen der Norm EN 60068-2-52 für die Beständigkeit gegenüber Salznebel (zyklisch) des maritimen Schweregrades 1.

Die Steckverbinder haben eine sichere 30°-Drehverriegelung und bieten laut Anbieter eine langlebige, starke und zuverlässige mechanische Verbindung. Das Gehäuse besteht aus wärmebeständigem Kunststoff und hat einen Durchmesser von 32 mm bei einer maximalen Länge von 78,4 mm.

Der LC-Duplex-Steckverbinder eignet sich für zahlreiche Anwendungen, darunter Fernsehübertragungen im Freien, FTTX, Serverraumtechnik, Tiefbau, Luftfahrt und Bahntechnik. Mit einer geringen Einfügedämpfung von durchschnittlich <0,1 dB und nie mehr als 0,2 dB bieten die Steckverbinder unabhängig von der Anwendungsumgebung eine hohe Leistung und Zuverlässigkeit.

Für Anwendungen, bei denen separate Sende- und Empfangskabel erforderlich sind, bieten die Steckverbinder einen zusätzlichen Lichtwellenleiteranschluss. Im Vergleich zu einem Simplex-Glasfaserkabel und -stecker kann die zusätzliche Glasfaser des Duplexkabels auch als redundanter Datenpfad in Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Ausfallsicherheit genutzt werden. Davon abgesehen ist dadurch auch eine Verdoppelung der Datenübertragungskapazität möglich, wenn der Durchsatz maximiert werden soll.

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