Hochstromkontakte Gesteckt, nicht geschraubt

Redakteur: Kristin Rinortner

Würth Elektronik eiSos erweitert seine Terminalserie mit dem Modul REDCUBE PLUG in Einpresstechnik für Stromstärken bis 120 A.

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(Bild: Würth Elektronik eisos)

Mit REDCUBE PRESS-FIT hat Würth Elektronik eiSos Hochstromkontakte im Angebot, die dank der Einpressmontage zweifach punkten: mit einer mechanisch extrem robusten Verbindung und einem minimalen Übergangswiderstand. REDCUBE PLUG erweitert diese Produktgruppe um ein Terminalmodul für lösbare Wire-to-board-Verbindungen, das sich für die werkzeuglose Montage an schwer zugänglichen Stellen eignet. Hochstromkontakte, die in die Leiterplatte eingepresst werden, bieten im Vergleich zu Lötverbindungen einen niedrigen Übergangswiderstand: 100 bis 200 µOhm im Vergleich zu 300 bis 400 µOhm. Dies wirkt positiv auf die Wärmeentwicklung. Die Einpresstechnik eignet sich auch für sehr dicke Leiterplatten mit hoher Kupferbelegung. Terminals, die mit zwölf aus Messingvollmaterial gefrästen, verzinnten Kontakten eingepresst werden, können mit bis 120 A belastet werden. Bei diesen Hochstromkontakten wird das mit einem Steckverbinder versehene Kabel mittels Federkraft in einem glasfaserverstärkten Kunststoffgehäuse verriegelt. Die Verbindung wird hergestellt und wieder gelöst, indem man von oben auf das Gehäuse drückt.

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