Umsatzrekord für 2014 GEMAC steigert Jahresumsatz auf 10,4 Mio. Euro

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die höchste Wachstumsrate seiner Geschichte konnte das Entwicklungs- und Fertgungsunternehmen GEMAC aus Chemnitz erzielen. Ein positiver Nebeneffekt: neue Arbeitsplätze entstehen.

Firmen zum Thema

Die Geschäftsführer der GEMAC Dirk Hübner und Karsten Grönwoldt (v.l.) können für das Jahr 2014 einem Umsatzrekord verbuchen.
Die Geschäftsführer der GEMAC Dirk Hübner und Karsten Grönwoldt (v.l.) können für das Jahr 2014 einem Umsatzrekord verbuchen.
(Gemac)

Das Entwicklungs- und Fertigungsunternehmens GEMAC hat im vergangenen Jahr seinen Jahresumsatz auf 10,4 Millionen Euro erhöht, was einer Umsatzsteigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Mit diesen Zahlen legt das Unternehmen aus Chemnitz die beste Bilanz und höchste Wachstumsrate in der 23-jährigen Firmengeschichte vor. Neuinvestitionen für 2015 sind bereits bestätigt.

Bildergalerie

Die größte Umsatzentwicklung zum Vorjahr verzeichnet die GEMAC mit ihren Dienstleistungsangeboten. Mit einem Wachstum von 30 Prozent im Geschäftsbereich Elektronikfertigung und 19 Prozent mit Ingenieurdienstleistungen liegt man über dem Branchendurchschnitt von 2,6 Prozent. Das ergibt sich aus den Analysen des Industrieverbandes ZVEI. Das zweite Standbein ist die eigenen Produkte. Hier konnte man ebenfalls ein Wachstum verzeichnen. Einzelne Geschäftsbereiche verbuchen bis zu 17 Prozent Umsatzsteigerung zum Vorjahr.

Investitionen im Jahr 2015

Um auch in 2015 erfolgreich zu wirtschaften investiert die GEMAC in den Aus- und Umbau der Elektronikfertigung. Ende des 1. Quartals wird eine neue SMD-Produktionslinie installiert. Mit dieser speziellen Anlage für die automatische Montage von kleinsten elektronischen Bauelementen verspricht sich der Geschäftsführer Karsten Grönwoldt unter anderem eine bis zu 5,5-fache Erhöhung der Fertigungskapazität.

„Das bedeutet aber nicht nur, dass wir mehr und schneller produzieren können“, sagt Grönwoldt. „Wir halten mit der neuen SMD-Linie vor allem den steigenden anspruchsvollen Industrie- und Medizinnormen stand, nach denen unsere Kunden arbeiten.“ Investiert wurde und wird ebenfalls in die Produktentwicklung. Das Unternehmen ist Marktführer auf dem Gebiet der Geräte zur Feldbusdiagnose. 2014 wurden zwei Analysegeräte vorgestellt, dessen Umsatz sich in diesem Jahr widerspiegeln soll. Gleiches gilt für die Geschäftsentwicklung der Sensoren.

Im vergangenen Jahr wurden neue Neigungssensoren vorgestellt, die bereits Ende dieses Jahres weiter ergänzt werden. Wichtig für die Region sind die weitere Schaffung neuer Arbeitsplätze. Bereits 2014 wurden wichtige Schnittstellen im Vertrieb, Qualitätsmanagement und bei den Entwicklungsingenieuren besetzt und ausgebaut. Weitere Personaleinstellungen sollen 2015 folgen.

Vergangenes Jahr trat mit Karsten Grönwoldt ein Finanzexperte in die Geschäftsleitung an die Seite des technischen Geschäftsführers Dirk Hübner. Damit ist die seit 2008 geplante Nachfolgeregelung von Dr. Claus Dittrich erfolgreich abgeschlossen. Der 69-Jährige Unternehmensgründer ist weiterhin als Beiratsvorsitzender in der GEMAC tätig.

(ID:43185807)