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Gefahr durch blaues Licht: Photobiologisches Messsystem ermittelt gefährliche Strahlung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Ein mobiles und vorkonfiguriertes Messsystem kontrolliert und beurteilt die Blaulichtgefährdung von Leuchtmitteln aller Art. Gefahr geht von bläulichen Wellenlängenspektren von 400 bis 500 nm aus.

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Mit einem portablen photobiologischem Messsystem soll es möglich sein, die Gefahr von blauem Licht zu messen.
Mit einem portablen photobiologischem Messsystem soll es möglich sein, die Gefahr von blauem Licht zu messen.
(Bild: GL Optik)

Künstliches Licht und Monitor emittieren Licht mit Anteilen am blauen Lichtspektrum. Was es bisher recht kompliziert und mit umfangreichen Messkonfigurationen verbunden, die Blaulichtgefährdung von Lampen und Leuchten zu messen und zu beurteilen. Vor allem dann, wenn ein Doppelmonochromator verwendet wurde. Mit dem GL PSM System von GL Optic soll sich der Messaufwand verringern: Das System ist bereits für Messungen gefährdender Strahlung und Risikobeurteilungen vorkonfiguriert.

Das Plug-and-play-Konzept mit automatisch von Spektrometer und Software erkanntem Zubehör ermöglicht es dem Anwender, bereits nach wenigen Handgriffen präzise zu messen. Unterstützt wird der Anwender mit einem für photobiologische Messungen erstmals eingesetzten Tool: einem Software-Assistenten der Schritt für Schritt durch die einzelnen Messstufen führt. Dadurch können Ungenauigkeiten durch fehlerhafte Messaufbauten oder falsche Konfigurationen vermieden und exakte Messungen erzielt werden. Das System misst nach den Standards IEC (EN) 62471 (Photobiological safety of lamps and lamp systems) und EN 14255-1 (Measurement and assessment of personal exposures to incoherent optical radiation).

Das Messsystem besteht aus einem ab Werk kalibrierten, hochauflösenden Spektrometer – dem GL SPECTIS 5.0 Touch (UV-VIS) 200 bis 800 nm, einem speziellen Messkopf, der die Bestrahlungsstärke erfasst sowie aus einem Messteleskop zur Strahldichtemessung, das den Beobachtungswinkel des menschlichen Auges simuliert. Abgerundet wird das System durch eine Software für Lichtanalysen.

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