Deutsches Flachdisplay-Forum

Gebündeltes Wissen rund um das Display

| Redakteur: Hendrik Härter

Treffen des Deutschen Flachdisplay-Forums im April: Die Erkenntnisse und Kompetenzen der Mitglieder sollen stärker in die Öffentlichkeit getragen werden.
Treffen des Deutschen Flachdisplay-Forums im April: Die Erkenntnisse und Kompetenzen der Mitglieder sollen stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. (i-sft)

Das Deutsche Flachdisplay-Forum als eigenständiger Verein existiert seit Ende 2014. Beim letzten Treffen im April haben die beteiligten Firmen sich das Ziel gesetzt, die erste Anlaufstelle bei allen Displayfragen zu sein.

Das Deutsche Flachdisplay-Forum (DFF) e.V. hat das erste Treffen seiner Arbeitsgruppe „Systemintegration“ am 22. und 23. April in den Räumen seines Mitgliedsunternehmens i-sft in Gundersheim (Rheinland-Pfalz) abgehalten. Rund 20 Teilnehmer aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Finnland und den Niederlanden waren zu Gast.

In den Vorträgen ging es neben Vorstellungen einzelner Mitgliedsunternehmen und technischen Themen auch um die zukünftige Ausrichtung, Organisation und Arbeitsweise des DFF. Das Deutsche Flachdisplay-Forum wurde bereits im Jahre 2000 als Forum innerhalb des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) gegründet. Ende 2014 erfolgte die Gründung des eigenständigen Vereins Deutsches Flachdisplay-Forum (DFF) e.V.

Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit teilen

Mit der Gründung des Vereins möchte das DFF seine Flexibilität in Bezug auf Dienstleistungen für seine Mitglieder erhöhen. Beim Arbeitsgruppentreffen in Gundersheim wurde beschlossen, dass das DFF die Erkenntnisse und Kompetenzen seiner Mitglieder künftig stärker als bisher an die Öffentlichkeit tragen soll. Ziel ist es, für Unternehmen aus aller Welt zur ersten Anlaufstelle für Displayfragen zu werden. Durch unternehmensübergreifende Aufklärung zum Thema Displays soll das DFF somit eine Katalysatorfunktion für die Geschäfte einzelner Mitglieder übernehmen. Die Beteiligung neuer Mitglieder nicht nur aus Deutschland, seien es Hersteller, Dienstleister oder akademische Forschungseinrichtungen, ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Im Zuge der Tagung stellten sich die DFF-Mitgliedsunternehmen i-sft, BENEQ, ORAFOL sowie das Gastunternehmen PiOptix vor. Die technisch orientierte Arbeitsrunde eröffnete i-sft als Gastgeber mit einem Vortrag zum Thema „Thermische Optimierung von Displays in der Systemintegration“. Neben Strategien zum Umgang mit immer höheren Leistungsdichten im Systemdesign wurde auch die Frage erörtert, wie Messtechnik bei der thermischen Optimierung am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Diskutiert wurde auch, wie das DFF als Expertengruppe alle Branchenteilnehmer mit sinnvollen, auch nicht IEC-konformen, aber praxiserprobten Standards unterstützen kann.

Akademische Forschung für die Praxis

„Beim Arbeitsgruppentreffen in unserem Hause hat sich der neugegründete DFF e.V. unter anderem zum Ziel gesetzt, akademische Erkenntnisse für den ganz pragmatischen Arbeitsalltag der Displaybranche anwendbar zu machen. Praktische Tools sollen gerade auch mittleren und kleineren Playern zugänglich gemacht werden. Damit will die DFF die ganze Displaybranche als Gesamtsystem voranbringen. Als Gründungsmitglied begrüßen wir dies ausdrücklich, weil sich i-sft selbst von jeher nicht durch Einzelprodukte definiert, sondern durch systemische Lösungen“, erklärt Klaus Wammes, Geschäftsführer von i-sft.

„Ich bin begeistert, welch guten Start der neue DFF e.V. hingelegt hat. Unsere Mitglieder bilden die Wertschöpfungskette elektronischer Displays für industrielle Anwendungen ab. Somit ergeben sich für unsere Mitglieder geschäftliche Chancen durch Networking und Informationen wie beispielsweise Newsletter. Unser erstes Treffen brachte bereits neue Erkenntnisse bei einigen Teilnehmern und Synergieeffekte im Hinblick auf gemeinsame Projekte“, erklärt Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach, Vorsitzender des Deutschen Flachdisplay-Forums (DFF) e.V.

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