Funktechnik verbessert medizinische Versorgung

Redakteur: Michael Eckstein

Betreuung verbessern, strenge Richtlinien erfüllen und Kosten senken – Gesundheitseinrichtungen sind permanent gefordert. Zum Verschlanken ihrer Prozesse setzen immer mehr mobile Handheld-Geräte ein, die per Funk mit der IT-Infrastruktur des Unternehmens verbunden sind und auf zentrale Datenbestände zugreifen.

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Immer auf dem aktuellen Stand: Zentrale Datenhaltung und mobile Handheld-Geräte können die Betreuung von Patienten verbessern.
Immer auf dem aktuellen Stand: Zentrale Datenhaltung und mobile Handheld-Geräte können die Betreuung von Patienten verbessern.
(Bild: clipdealer)

So haben Schwestern und Ärzte beispielsweise bei einer Visite stets aktuelle Informationen zu ihren Patienten zur Hand. Auch in Implantaten, mobilen Diagnosegeräten und anderen Medizinprodukten kommen zunehmend Drahtlostechnik zum Einsatz.

Das stellt viele Medizintechnikhersteller vor Probleme: Ihre Kernkompetenzen sind in der Regel anders gelagert und liegen weniger in den Bereichen drahtlose Verbindungstechnik, Übertragungssicherheit und Datenschutz. Gefragt sind daher Lösungen, die eine schnelle Entwicklung ermöglichen. Ein Beispiel ist eine von Intelligraphics in Zusammenarbeit mit Ivenix entwickelte Infusionspumpen-Plattform.

Die Pumpe misst Herzkreislauf-Informationen wie systolischen und diastolischen Blutdruck. Eine Software verwaltet diese patientenspezifisch und stellt sie per App beispielsweise auf einem Tablet bereit. Höchste Priorität bei der Entwicklung hatte die Patientensicherheit. Die drahtlose Konnektivität haben die Partner mithilfe des WiLink-Chipset WL1837MOD von Texas Instruments realisiert.

WL1837MOD ist ein Funkmodul, das neben Dual-Band-WLAN-Funktionalität im 2,4- und 5 GHz-Band auch Bluetooth- und BLE-Funktionen über zwei Antennen bereitstellt. Nach Angaben des Herstellers unterstützt das industrietaugliche Modul unterschiedliche Hardware- und Software-Konfigurationen und Betriebssysteme.

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