Mensch-Maschine-Interface Für elektronische Displays braucht es Experten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Das Team von DMB Technics entwickelt und liefert kundenspezifische Displays in ganz Europa. Die Produktion eines elektronischen Displays erfolgt aber in China. Daher ist eine funktionierende Lieferkette essenziell

Firmen zum Thema

Kundenspezifische Displays: Stefan Vachal, Sales Manager, und Johannes Billig, Managing Director DMB Technics.
Kundenspezifische Displays: Stefan Vachal, Sales Manager, und Johannes Billig, Managing Director DMB Technics.
(Bild: DMB Technics)

Seit 2005 entwickeln und vertreiben wir bei DMB Technics kundenspezifische Displays in ganz Europa. Immer wieder tüfteln die Displayexperten neue Ideen aus. Mit Erfolg: Viele namhafte Kunden in den verschiedensten Branchen vertrauen DMB Technics.

Das hat sich auch während der Pandemie nicht geändert. In dieser Zeit wurde einmal mehr klar: „Die Welt bleibt nicht stehen – egal was passiert! Die ohnehin sehr innovative Displaybranche verändert sich in immer kürzeren Intervallen“, sagt Stefan Vachal, Sales Manager bei DMB.

Markt für professionelle Display-Anwendungen ist geschrumpft

Das Spannungsfeld zwischen neuen Technologien für Konsumeranwendungen und den Anforderungen an Qualität und Langzeitverfügbarkeit der Industrie wird dadurch sogar noch verstärkt. „Die vergangenen eineinhalb Jahre haben uns diese weitere Verschiebung zugunsten des Konsumbereichs in aller Deutlichkeit vor Augen geführt.

So macht der Markt für professionelle Display-Anwendungen heute nur noch zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus“, ergänzt Johannes Billig, Managing Director DMB.

Produktionswerke in China und Distribution in Europa

Mit Abstand am meisten Produktionskapazitäten in der Displaybranche hat China. Das liegt an den enormen Investitionen in modernste Fertigungsanlagen. In den kommenden Jahren werden dort die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. Was Taiwan heute für die Halbleiterbranche ist, ist China für die Displays.

„Eine funktionierende Lieferkette zwischen den Produktionswerken in China und der Distribution in Europa ist also essenziell. Wie empfindlich jedoch die internationalen Transportwege sind, wurde im Frühjahr 2020 durch das Ausfallen von Flugverbindungen und die Verknappung an Containern in den chinesischen Seehäfen klar. Ereignisse wie die Havarie der 'Ever Given' und die erneuten lokalen Covid-19-Ausbrüche in den Häfen rund um die Metropole Shenzhen haben die Transporte erschwert oder zum Erliegen gebracht“, sagt Vachal.

Spezialisierte Unternehmen wichtig für die Lieferkette

„Trotz der Umstände aus den vergangenen Monaten sind wir als Displayexperten heute sogar besser aufgestellt als vor der Krise. Die Coronapandemie hat uns nicht nur aufgezeigt, worauf wir anfällig sind. Sie hat uns ebenso unsere individuellen Stärken wieder bewusst gemacht. So konnten wir als spezialisiertes Unternehmen vor allem in den letzten Monaten eindrucksvoll beweisen, wie wichtig wir als Glied in der Lieferkette für unsere Kunden sind“, sagt Billig.

Durch proaktive, individuell auf die Projekte zugeschnittene Handlungsempfehlungen konnte das Unternehmen die Lieferketten aufrechterhalten. Die Reaktionszeit war und bleibt dabei ein wesentlicher Faktor. Das tiefe Branchenverständnis und die über Jahre hinweg aufgebauten Netzwerke nach Asien und vor allem China machen bei Unternehmen wie DMB Technics den Unterschied. „Davon profitieren nicht nur wir – sondern vor allem unsere Kunden“, sagt Vachal abschließend.

(ID:47547227)