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Motion Control FTS-Antriebstechnik mit integrierter Industrie 4.0-Konnektivität

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: WITTENSTEIN)

Einen vollständig skalierbaren, modularen Antriebsbaukasten (iTAS) für fahrerlose Transportsysteme (FTS) präsentiert WITTENSTEIN motion control mit einer noch leistungsstärkeren Variante des Servoreglers simco drive sowie integrierter Webserver-Funktionalität. Die neue Variante des Antriebsverstärkers mit bis zu 50 A Nennstrom bietet einen erweiterten Leistungsbereich sowie ein Höchstmaß an steuerungstechnischer Konnektivität. Der integrierte Webserver kommuniziert plattformunabhängig über das Internet mit dem Antriebsverstärker, um etwa Betriebsparameter oder wichtige Fahr- und Statusinformationen abzufragen. Diese Industrie 4.0-Konnektivität ermöglicht es, die Verfügbarkeit des iTAS wie auch des FTS zu optimieren. Das „i“ steht für die via Web interaktive Bedienmöglichkeit. Als voll skalierbares und modulares Antriebssystem können die Baugrößen 004 bis 050 in einem der drei Pakete „compact“, „advanced“ oder „performance“ eingesetzt werden. Es kann zudem individuell zwischen Zusatzeigenschaften wie einem zusätzlichen Drehzahlgeber der Firma SICK und einem integrierten Rad mit Rahmenanbindung zur optimierten Ausnutzung der Antriebslagerung gewählt werden. Die neue Variante des simco drive-Antriebsverstärkers zeichnet sich (wie auch die anderen Servoregler der Baureihe bis 750 W) durch eine hochauflösende Stromregelung sowie eine extrem schnelle Strommessung aus. Diese Merkmale sind nur zwei der vielen Eigenschaften, die iTAS (als Komplettsystem vom Aktor bis zum Regler) zu Antriebslösungen für fahrerlose Transportsysteme und elektrisch angetriebene Flurförderzeuge machen. Je nach Anwendungsfall können die Baugrößen 025 und z.T. 050 des iTAS mit dem neuen Servoregler eingesetzt werden. Durch den im simco drive hinterlegten Webserver kann im mobilen Betrieb auf den eingebauten Servoregler zugegriffen werden. Das erlaubt es, jederzeit die Auslastung des Systems zu überprüfen und auf Fehler oder Warnmeldungen gezielt und zeitnah zu reagieren. Die intelligente Bereitstellung von Daten im Webserver erleichtert zudem die Inbetriebnahme und ermöglicht im Betriebseinsatz der Fahrzeuge ein permanentes Condition Monitoring, das entscheidend zu einer höchstmöglichen Verfügbarkeit der gesamten FTS-Anlage beiträgt. Die Drehzahlregelung und Steuerung wird bei FTS in der Regel über eine SPS realisiert. Um hier kommunikationstechnisch flexibel zu sein, verfügt auch der neue simco drive über gängige Feldbusschnittstellen wie CANopen, EtherCAT, PROFINET RT/IRT und TCP/IP und deckt damit das breite Spektrum unterschiedlicher Automatisierungssysteme ab, die auf einem FTS üblicherweise zum Einsatz kommen.

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