Gebündelte Kompetenzen in Dresden

Fraunhofer COMEDD erweitert das Fraunhofer FEP

| Redakteur: Hendrik Härter

Vereinte Kompetenzen: Dr. Nicolas Schiller, stellv. Institutsleiter, Prof. Volker Kirchhoff, Leiter des Instituts FEP und Dr. Uwe Vogel, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter „Mikrodisplays und Sensoren“ (v.l.n.r).
Vereinte Kompetenzen: Dr. Nicolas Schiller, stellv. Institutsleiter, Prof. Volker Kirchhoff, Leiter des Instituts FEP und Dr. Uwe Vogel, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter „Mikrodisplays und Sensoren“ (v.l.n.r). (Fraunhofer FEP)

Seit dem 1. Juli 2014 arbeitet das Fraunhofer FEP als Teil des Fraunhofer COMEDD in Dresden. Die Arbeiten zur Organik unter dem Namen COMEDD sind dann im Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl-, Plasmatechnik & COMEDD, kurz Fraunhofer FEP, vereint.

Prof. Volker Kirchhoff, Leiter des Instituts, freut sich über die neuen Möglichkeiten: „COMEDD ist gegenüber dem bisherigen FEP-Fokus auf Technologien und Prozesse zusätzlich auf Bauelemente und Anwendungen ausgerichtet. Insbesondere auf dem Gebiet der Barrierefolien für flexible organische Bauelemente erwarte ich durch die Erfahrungen des COMEDD signifikante Fortschritte. Aber auch die OLED-Mikrodisplays werden von den langjährigen Arbeiten in der Prozesstechnik oder den Marktbeziehungen am Fraunhofer FEP profitieren.“ Allerdings verliert das Fraunhofer COMEDD mit dem Zusammenschluss auch seine Selbstständigkeit.

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Das sind nur zwei Ansatzpunkte von vielen, die derzeit intern diskutiert werden. Das Fraunhofer FEP ist für seine Prozess- und Anlagenkompetenz bei der Elektronenstrahl- und Plasmatechnik bekannt, währenddessen das COMEDD über Knowhow auf dem Gebiet der organischen Halbleiter und der Bauelemente-Entwicklung mitbringt.

OLED-auf-Silizium-Sensoren

Die Wissenschaftler sind überzeugt, ihren Kunden und Partnern künftig weiterhin neuartige Entwicklungen durch die vereinten Kompetenzen anbieten zu können. Denkbar ist beispielsweise, die am FEP entwickelte Sterilisation per Elektronenstrahl auf OLED-auf-Silizium-Sensoren von COMEDD für den Einsatz in biomedizinischen Anwendungen erfolgbringend einzusetzen.

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Dr. Uwe Vogel, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter „Mikrodisplays und Sensoren“ bekräftigt: „Der Zusammenschluss von COMEDD und FEP ist ein wegweisender Schritt für die künftigen Entwicklungen und Aktivitäten von Fraunhofer in Dresden und am Standort für Organische Elektronik Sachsen. Dadurch können neue Ansätze und Forschungsschwerpunkte – zum Beispiel zur flexiblen Elektronik – effektiver bearbeitet werden. Vorangegangene langjährige gemeinsame Projekte zwischen FEP und COMEDD mit signifikanten Erfolgen – beispielsweise bei der Entwicklung der Rolle-zu-Rolle-Technologie für flexible organische Beleuchtung – sind bereits eine gute Grundlage für die künftige Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter kennen sich, sind bereits gut vernetzt. Wir vom COMEDD schätzen besonders die offene und professionelle Art der Mitarbeiter des Fraunhofer FEP im Zuge der Integration.“

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