Mutmacher Frauen, nehmt eure Karriere selbst in die Hand!

Redakteur: Kristin Rinortner

Corona hat Familien viel abverlangt und tut das auch weiterhin – besonders, was die Vereinbarkeit von Karriere und Familie anbelangt. Die TI-Ingeneurin Elizabete de Freitas möchte den Frauen in der Elektronikindustrie Mut machen, Ihre Karriere trotzdem weiter zu verfolgen.

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Elizabete de Freitas, Texas Instruments: Die Elektrotechnik-Ingenieurin arbeitet als Area Director Central Europe Countries bei TI und empfiehlt Frauen, ihre Karriere insbesondere in Corona-Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.
Elizabete de Freitas, Texas Instruments: Die Elektrotechnik-Ingenieurin arbeitet als Area Director Central Europe Countries bei TI und empfiehlt Frauen, ihre Karriere insbesondere in Corona-Zeiten nicht aus den Augen zu verlieren.
(Bild: TI)

Weltweit gehen Soziologen und Wirtschaftsforscher von einem Rollback in Sachen Karriere für Frauen in Zeiten von Corona aus. Genau deshalb möchte ich Frauen gerade in der Elektronikindustrie Mut machen, ihren Karriereweg trotzdem weiter zu verfolgen. Denn Karriere und Familie sind keine Entweder-Oder-Entscheidung. Auch nicht während der Pandemie.

Für mich stand immer fest, dass ich mich im Beruf permanent weiterentwickeln und das mit meiner Familienplanung in Einklang bringen möchte. Als ich nach meinem Elektrotechnik-Studium beim Vorstellungsgespräch bei Texas Instruments eine Plakette der TI Tech Ladder, eines Karriereprogramms für technische Rollen, für das man von Kollegen nominiert und gewählt wird, gesehen habe, wusste ich sofort: das möchte ich erreichen.

Meine Karriere bei TI hat sich zwar anders entwickelt als ursprünglich geplant, da ich meine Leidenschaft für den Vertrieb entdeckt habe. Aber alle Karriereschritte waren immer Entscheidungen, die ich selber getroffen habe.

Wichtig war dabei eine starke, offene Beziehung zu Vorgesetzten und dass ich mir ein Netzwerk im Unternehmen aufgebaut habe mit Kollegen und Kolleginnen sowie Mentoren, die mir durch unterschiedliche Perspektiven immer neue Denkanstöße gegeben haben. Dadurch konnte ich mich immer weiterentwickeln und die nächsten Schritte gehen.

Familie und Beruf funktionieren am bestem im gleichberechtigten Team

Im Hinblick auf meine Familienplanung habe ich den Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen gesucht. Und natürlich muss ich sagen: Familie und Beruf funktioniert am besten als gleich­berechtigtes Team.

Für meinen Mann und mich war immer klar, dass wir uns die Familienarbeit teilen. Für uns stand von Anfang an fest, dass wir beide in Elternzeit gehen werden. Dank guter Planung war das auch problemlos möglich. Was uns beiden hilft, ist die flexible Arbeitsumgebung bei TI.

Meine Erfahrungen gebe ich sehr gerne weiter an Kolleginnen – beispielsweise in der TI Women’s Initiative, aber im Rahmen der Initiative #BayFiD auch an junge Frauen, die sich für technische Berufe interessieren.

Mein Rat in Sachen Karriere: Frauen, nehmt eure Karriere selbst in die Hand, vertraut auf euren In­stinkt und trefft Entscheidungen. Nehmt euch Zeit für die Karriereplanung, vernetzt euch und holt euch regelmäßig Feedback von außen ein!

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