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FPGA-Power für Embedded- und Automotive-Vision-Systeme

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Keine Engpässe beim Speicherzugriff

Die beiden separaten Speicher-Schnittstellen am ARM Cortex-A9-Subsystem und dem FPGA-Teil im Arria 10, ermöglichen es Bandbreiten-intensive Anwendungen zu bearbeiten, wie Buffering oder Objekt-Rahmenerkennung und das ohne Engpässe beim Speicherzugriff, welches insbesondere für hohe Frame-Raten, 3D- und 4K-Anwendungen benötigt wird.

32 vielseitige LVDS-Leitungen stehen am Stecker des SOMs zur Verfügung, um eine Vielzahl von Kunden spezifischen differentiellen Hochgeschwindigkeitsdaten zu verarbeiten wie z.B. Bildsensoren, Displays, ADC oder DACs. Jedes LVDS-Paar kann auch einzeln als 2 unabhängige 1,8V verwendet werden, z.B. für Kontrolle & Status-Signale oder andere allgemeinen IO-Funktionen.

Die 12 RX/TX Gigabit-Transceiver können eingesetzt werden für Videostandards mit hoher Bandbreite wie 12G SDI oder Display Port. Dies erfordert eine sorgfältige Clocking-Strategie, um für sensible Anwendungen wie SDI den Jitter zu minimieren.

Die vier Transceiver-Referenz-Clock-Pins sind teilweise auf den separaten programmierbaren Clock-Generatoren geführt, die anderen kommen von der Basisplatine um Schnittstellen zu implementieren wie PCIe Gen3, bei welchen der Reference Clock aus dem System kommt oder darüber hinaus ein Video-Signal Clocking zu ermöglichen.

Die beiden ARM Cortex A9 des Arria 10 SoC bieten viele Lösungen für die Anwendungen. Das Modul bietet schnelle Boot-Zeiten mit einem dedizierten QSPI Flash für das ARM-Subsystem neben dem eMMC-Speicher von bis zu 8 GB für ein Linux Filesystem. Ein 1 GBit Ethernet-PHYs und ein USB-PHYs (Device) sind bereits auf dem SOM vorhanden. Ein zweiter USB (OTG) oder weitere Ethernet-Schnittstelle können auf dem Baseboard mittels PHY realisiert werden.

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