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FPGA-basierte Embedded-Systeme erfolgreich entwickeln

| Redakteur: Michael Eckstein

Die FPGA Conference Europe ist Europas führende Fachkonferenz für programmierbare Logikbausteine. Corona-bedingt findet die Veranstaltung in diesem Jahr als Browser-basierter Online-Event statt.

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Unverzichtbar: Wie Sie ihr FPGA-basiertes Projekt mit dem passenden Entwicklungskit schnell umsetzen, erfahren Sie auf der FPGA conference europe 2020 am 29. und 30. September.
Unverzichtbar: Wie Sie ihr FPGA-basiertes Projekt mit dem passenden Entwicklungskit schnell umsetzen, erfahren Sie auf der FPGA conference europe 2020 am 29. und 30. September.
(Bild: VCG)

In immer stärker KI-getriebenen Cloud-Rechenzentren, in der Telekommunikation und vielen weiteren High-Performance-Anwendungen bewähren sich Field Programmable Gate Arrays, kurz FPGAs, seit langem als flexible und leistungsstarke Beschleunigerlösungen für vielfältige Aufgabenstellungen. Doch Entwicklungen wie Edge AI haben in der jüngeren Vergangenheit in vielen Anwendungsfeldern – etwa für die intelligente Datenvorverarbeitung bei Sensor-Fusion-Applikationen in Automobilen – den Fokus des FPGA-Einsatzes in Richtung stromsparende Processing-Lösungen mit ausreichender Rechenleistung für spezielle Anforderungen in den Randbereichen etwa von IIoT-Anwendungen erweitert. Hinzu kommt, dass in Zeiten zunehmender, oft auch nachträglicher Vernetzung unterschiedlichster Maschinen, Geräte und Endpunkte neben der funktionalen Sicherheit die Themen Informations- und Datensicherheit, Integrität sowie zuverlässige Authentifizierung von Benutzer und Geräten eine fundamentale Bedeutung erlangen.

Aufgrund des hohen Evolutionstempos der FPGA-Technik ist es jedoch nicht leicht, auf dem neusten Stand zu bleiben. Entwickler von Embedded Systemen müssen sich mit neuen Lösungen und Denkansätzen beschäftigen, gleichzeitig aber auch grundsätzliche Fragen klären: Eignen sich FPGAs für eigene Projekte? Wie setzt man FPGAs am besten ein? Wie kann man mit der programmierbaren Logik die Performance und die Security von Embedded-Systemen verbessern? Wie lässt sich das volle Potenzial von Multiprozessor-SoC-FPGAs ausschöpfen?

Antworten geben hochkarätige Experten auf der FPGA Conference Europe 2020 am 29. und 30. September. Die von ELEKTRONIKPRAXIS und den erfahrenen Schulungsprofis von PLC2 entwickelte Veranstaltung greift aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der FPGA-Technologie herstellerübergreifend auf. Der Fokus liegt auf anwenderorientierten Lösungen, die sich schnell in den eigenen Entwickleralltag integrieren lassen.

Esam Elashmawi, Chief Marketing and Strategy Officer von Lattice, wird in seiner Keynote „Enabling Smart and Secure Em­bedded Designs with Low Power FPGAs“ aufzeigen, warum neue FPGAs mit kleinem Formfaktor und geringem Stromverbrauch überzeugende Hardware-Plattformen für das zielgerichtete Implementieren von Rechenleistung und Hardwaresicherheit in Em­bedded-Geräten sind – bei gleichzeitiger Flexibilität für möglicherweise notwendige, nachträgliche Optimierungen. Maximilian Odendahl, CEO und Mitgründer von Silexica erklärt in seiner Keynote „Democratizing Accelerated Computing“, warum FPGAs als Beschleuniger für ein breites Anwendungsspektrum taugen – und wie sich C/C++ Code schnell in einen FPGA synthetisieren lässt. Neben den Keynote-Sprechern haben über 30 weitere Referenten spannende Vorträge vorbereitet. Hier finden Sie das genaue Programm – ein Blick darauf lohnt sich!

Weitere Highlights der diesjährigen Ver­anstaltung sind die Couch-Talks: In den Gesprächsrunden diskutieren hochkarätige Industrievertreter zum Beispiel, ob eine offene Befehlssatz-Architektur wie RISC-V eine Alternative für die omnipräsenten, proprietären ARM-Prozessoren und ihren Einsatz in FPGAs sein können. Zu den Experten zählen unter anderen Calista Redmond, CEO der RISC-V Foundation, Ted Marena von Western Digital, Prof. Stefan Wallentowitz von der TU München, Ted Speers von Microchip und Naveed Sherwani von SiFive.

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