Raspberry-Pi-Kamera

Fotografieren und HD-Videos aufzeichnen mit Raspberry Pi

| Redakteur: Margit Kuther

Kamera für den Raspberry Pi: 5 Megapixel und HD-Videos ermöglicht das Aufsteckmodul
Kamera für den Raspberry Pi: 5 Megapixel und HD-Videos ermöglicht das Aufsteckmodul (Bild: RS Components)

Fotografieren, Videos aufzeichnen, Sicherheitsüberwachung. Erfahren Sie, wie Sie das Raspberry-Pi-Kameramodul nutzen.

Farnell element14 bietet das Raspberry-Pi Kamera-Modul (rund 25 Euro) in Deutschland an. Damit können Hobbyfotografen mit ihrem Raspberry Pi Sicherheits- und VoIP-Projekte angehen, sowie Bilder und Videos aufnehmen.

Das Kameramodul ist ein kundenspezifisch entwickeltes Add-on für den Raspberry Pi, das in eine der kleinen Buchsen auf der Oberseite der Linux-basierenden Mini-PC-Platine eingesteckt wird.

Das Modul nutzt die dedizierte CSi-Schnittstelle, die speziell für die Kommunikation mit einer Kamera entwickelt wurde. Die Kamerakarte selbst ist nur etwa 25 mm x 20 mm x 9 mm groß.

Eigenschaften des Kameramoduls:

  • Omnivision-5647-Sensor mit 5 Megapixel Auflösung - für statische Bilder mit 2592 x 1944 Pixel
  • Unterstützung von Videoaufnahmen mit 1080p30, 720p60 und 640x480p60/90
  • H264-Videokompression
  • Wichtig: Der Raspberry Pi unterstützt die Kamera nur mit der neuesten Version des Raspbian-Betriebssystems.

Installation und Anwendung

Wie Sie das Update auf Raspbian vornehmen, erfahren Sie auf der RS-Plattform Designspark

Eine detaillierte Anleitung, wie Sie die Kamera in das Raspbian-Betriebssystem integrieren und Beispiele zur Nutzung der Kamera finden Sie unter Raspberrypi.org und Designspark.

Ein Video von RS Components zeigt die Raspberry-Pi-Kamera in Aktion.

Ergänzendes zum Thema

Tipp: Mit Raspberry Pi und dem Kameramodul lässt sich sogar die Stratosphäre erobern.

Medizinische Laboratorien arbeiten mit dem Raspberry-Pi-Kameramodul

„Während der letzten Monate haben wir eine Menge Arbeit in die Verfeinerung und Abstimmung des Raspberry Pi Kameramoduls gesteckt“, sagt Gordon Hollingworth, Head of Software von Raspberry Pi. „Wir sind froh, dass wir die Kameraplatine jetzt der Öffentlichkeit vorstellen können.“

„Sie ist sehr klein, wiegt nur wenige Gramm, hat eine beeindruckende Auflösung und bietet eine sehr preiswerte Möglichkeit, Bilder und Videos zu erstellen und sie für Entwicklungen und zur Dokumentation zu nutzen.“

„Testeinheiten, die wir verschickt haben, werden unter anderem in medizinischen Laboratorien von Universitäten eingesetzt, und wir haben einige überwältigende Bilder von Flugzeugausrüstungen und aus Projekten zur Gesichtserkennung gesehen, die mit dem Kameramodul gemacht wurden.“

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