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Fotografie: Lichtsensor eliminiert zuverlässig Flicker im Kunstlicht

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Fotoaufnahmen unter künstlichem Licht haben das Problem, dass es zu Flicker kommen kann. Ein spezieller Lichtsensor verspricht Abhilfe.

Die Flickererkennung im Lichtsensor TCS3707 verhindert Streifen und andere Fehler in Fotos bei Kunstlicht.
Die Flickererkennung im Lichtsensor TCS3707 verhindert Streifen und andere Fehler in Fotos bei Kunstlicht.
(Bild: ams)

Bei dem TCS3707 von ams handelt es sich um einen Farb- (RGB), Näherungs- und Flickererkennungssensor. Der Sensor erkennt das Flackern von Kunstlichtquellen wie Leuchtstoffröhren oder LEDs, die mit Wechselstrom und einer Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz betrieben werden. Dieses Flackern verursacht bei Bildsensoren mit sogenanntem Rolling Shutter Streifen und andere Bildfehler. Der Effekt entsteht dadurch, dass die Lichtquelle ein- oder ausgeschaltet wird, während der Verschluss abläuft.

Mit der Flickererkennung des Lichtsensors kann der Kamera-Controller den Verschluss mit dem Zyklus des Wechselstroms synchronisieren. Der Sensor kann außerdem Rohdaten für den Kameraprozessor des Mobiltelefons liefern, um die Flickerunterdrückung bei Frequenzen größer 50/60 Hz zu ermöglichen. Dazu kann der interne FIFO-Speicher direkt ausgelesen werden. Der Näherungssensor des TCS3707 umfasst eine Funktion zur IR-Übersprechdämpfung und erlaubt zusammen mit einem IR-Emitter eine zuverlässige Näherungserkennung. Geliefert wird der Sensor im OQFN-Gehäuse mit 2,0 mm x 2,5 mm x 0,5 mm.

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