Thema: Wenn der Steuerfahnder vor der Tür steht

erstellt am: 20.01.2014 17:10

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Die Tricks der Finanzbehörden
Wenn der Steuerfahnder vor der Tür steht


Nicht nur Steuerhinterzieher mit Schwarzgeld auf Auslandskonten müssen die Steuerfahndung fürchten. Es gibt vielfältige Anlässe für die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Wenn der Steuerfahnder vor der Tür steht
20.01.2014 17:10

Ich hätte mir ein paar konkretere Aussagen gewünscht, z.B. wie man sich verhält, um es nicht zur Prüfung kommen zu lassen, bzw wie man mit Leichen im Keller umgeht, von denen man weiss, bzw mit denen, die einem der Fahnder aufdeckt. Ich gehe mal davon aus, dass dieser Artikel so richtig nur dem was, bringt, der von vorn herein einen Grossbetrug angesetzt hat oder aber, der in Unkenntnis irgendeinen Abrechungsfehler in seinen Erklärungen hat, der nun auffliegt. Dies dürfte wohl der häufigste Fall sein, neben den kleinen Schweinereien im 100,- Euro Massstab, die (angeblich) jeder so treibt.

Gehen wir mal davon aus, man möchte der Steuer gegenüber möglichst viel verschleiern - lohnt es sich, Dokumente gerade nicht greifbar zu haben? Was ist, wenn die Buchhaltung länger zurückliegender Jahre gerade nicht auffindbar ist? Oder aber, wenn man (wie viele Freiberufler z.B. ) keine besonders gut aufgeräumte Bürosituation hat und die Dokumente über die gesamte Wohnung verteilt sind? Darf der Fahnder ins Schlafzimmer? Darf er in die Wohnung der Eltern bzw in das Haus der Eltern, wenn sich dort z.B. im Keller die alten Unterlagen befinden? Darf er ohne Verdacht alle Laptops und Computer mitnehmen auf denen sich die aktuellen Softwareprojekte befinden und den Freiberufler damit arbeitsunfähig machen?

Was muss man für den Steuerfahnder alles vorhalten? Was ist sinnvoll, vorzuhalten, damit er nicht in die Schlafzimmer guckt? Oder in andere Zimmer des Hauses, die nicht jedermann sehen soll? Was ist mit Räumen im Haus, die anderen Personen zuzuordnen sind? Wie weit erstreckt sich das Sichtungsrecht? nur die Wohnung? das ganze Haus?

Und wie wahrscheinlich ist es, als Einzelunternehmer, Freiberufler, Selbständiger, Gewerbetreibender einer Prüfung unterzogen zu werden?

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