Thema: Microsoft: CO2-negativ bis 2030

erstellt am: 17.01.2020 12:03

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Microsoft: CO2-negativ bis 2030


Computer und das Internet sorgen wegen des hohen Energiebedarfs für einen riesigen CO2-Ausstoß. Der Softwaregigant Microsoft will diesen Trend nun umkehren und dabei sogar Verantwortung für CO2-Emissionen der Vergangenheit übernehmen.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Microsoft: CO2-negativ bis 2030
17.01.2020 12:03

Viel mehr Einfluss auf Energieverbrauch als beim eigenen Anschluss in den eigenen Räumen hätte Microsoft doch bei den vielen Rechnern, auf denen deren Programme laufen. Schliesslich kostet jede Rechenoperation Energie und damit erzeugt sie CO2. Hier ein paar der unnützen Beispiele:
- Berechnung eines Farbverlaufs für den Hintergrund eines Buttons oder Fensters. Der kann problemlos auch einfarbig sein.
- Berechnung von abgerundeten Ecken, die ohne Abrundung genauso funktionieren.
- Berechnung der Zwischenstufen von animierten Übergängen. Schlagartiges erreichen des Zielzustands tuts genauso!
- Tanzende Büroklammern, kläffende Hündchen und unnütze Vorschläge für Dinge, die man wirklich nie tun wollte brauchen ebenso Rechenleistung!
Wenn das alles in der nächsten Version von Windows etc. verschwunden ist, hat Microsoft wahrscheinlich für mehr CO2-Ersparnis gesorgt als es in seinem eigenen Verbrauch sparen kann. Ganz nebenbei werden unsere Computer auch wieder drei Mal schneller, was auch niemandem weh tun wird.

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nicht registrierter User


RE: Microsoft: CO2-negativ bis 2030
17.01.2020 14:08

Zitat:
...Ganz nebenbei werden unsere Computer auch wieder drei Mal schneller, was auch niemandem weh tun wird.
Doch! Und zwar Intel. Wenn nicht das Win7 Support Ende da wäre, dann würden die ja gar keine Desktop-PC Chips mehr verkaufen!
Die heutigen PCs haben schon seit Jahren Leistung im Überfluss, die niemand (mehr) braucht.
Aber Sie haben schon recht: Nachhaltigkeit fängt damit an, dass man sich vom gemeinsamen Kuchen nur so viel rausschneidet, wie man selbst unter vernünftigen Umständen braucht.
Für normale Bürosoftware mit effizient programmiertem Code und ohne die ganzen Grafikanimationen würde es ein kleines, billiges Arm-Rechnerchen mit maximal 5 Watt Energieverbrauch auch tun. Stattdessen haben wir Sexta- und Octacore-Rechner mit typischerweise 50-200 Watt Stromverbrauch. Nachhaltig ist das nicht gerade.
Und über den Stromverbrauch der Cloud_Center und des ganzen 3,4,5G-Wahnsinns wollen wir gar nicht erst nachdenken oder gar nachrechnen.

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nicht registrierter User


RE: Microsoft: CO2-negativ bis 2030
17.01.2020 14:16

Bis dahin sind die Verursacher in Rente.

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