Thema: Kobalt statt Platin senkt Kosten von Brennstoffzellen drastisch

erstellt am: 05.02.2018 13:06

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Kobalt statt Platin senkt Kosten von Brennstoffzellen drastisch


Einen neuen Katalysator, der die Kosten für die Herstellung von Brennstoffzellen drastisch senkt, haben David Kisailus, Professor für innovative Energien an der University of California und sein Team entwickelt.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Kobalt statt Platin senkt Kosten von Brennstoffzellen drastisch
05.02.2018 13:06

Ich habe den starken Eindruck, dass die Zukunft im Bereich der Brennstoffzellentechnologie zu finden ist. Die Batteriefahrzeuge a la Tesla&Co sind mit ihren Reichweitenkonzepten, (Nach)Ladezeiten, Umweltverschmutzung (Strom, Batterieherstellung), Netzproblemen bei massivem Ausbau, Rohstoffvergeudung, ... , wie Prof Schuh (Aachen) es sagte Unsinn. So sehe ich das auch ; das ausschließlich Batterie-betriebene Auto ist bestenfalls für eine Übergangslösung. Warum dann aber diese Wahnsinnsinverstitionen in diesen Sektor, anstatt massiv in die Brennstoffzelle zu gehen? Einige Fahrzeughersteller haben den Fokus schon gedreht, z.B. Toyota. Sind Entwicklungsvorstände immer aus der Abteilung Lemminge?

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nicht registrierter User


RE: Kobalt statt Platin senkt Kosten von Brennstoffzellen drastisch
05.02.2018 15:40

Brennstofzellen?
Ja, aber...
z.B. welcher Typ bzw. welche Technologie?
Reinwasserstoff als Brennstoff für die große Allgemeinheit scheidet aus verschiedensten Gründen (Handhabung, Flüchtigkeit, Gefahrengutumgang sprich: Idiotensicherheit im Alltagsumgang, Energieaufwand bei der Verflüssigung) bis auf wenige Sonderfälle aus.
Zur Erinnerung: VW /die Vertragswerkstätten / die Benutzer haben ja momentan nicht einmal Erdgas/CNG so richtig im Griff, wie die Pannen- und Unfallserien mit undichten und verosteten Tanks traurigerweise gezeigt haben.

Eine bestimmter, technisch und lizenzrechtlich unbedenklicher Standard für den Alltagsgebrauch hat sich leider immer noch nicht gezeigt. Ebenso wie bei der Batterie- und Ladetechnik scheitert derzeit jegliches vernünftiges System bereits im Ansatz an der fehlenden bzw. von (staatlicher) planlosigkeit dominierten Infrastruktur.
jede Fraktionierung bzw. Mehrfachaufbau von paralleler Infrastruktur verteuert aber den Umstieg entscheidend. Am meisten wäre für die Umwelt und Nachhaltigkeit getan, wenn Autofahren jetzt schon so teuer würde, dass nur noch die Fahrten unternommen würden, die auch wirklich notwendig sind.

Super-schwere, Super ineffiziente Alibi-Elektro-SUVs, mit denen wieder nur privilegierte Einzelpersonen rum fahren, mögen vielleicht der einen oder anderen Ideologie gut tun, in der Praxis bringt es nichts. Aber es wird ja weitergewurstelt wie bisher, statt an den Ursachen der Mobilitätsprobleme zu arbeiten.
Wir schaffen das? DIE schafft uns noch alle!

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nicht registrierter User


RE: Kobalt statt Platin senkt Kosten von Brennstoffzellen drastisch
19.02.2019 09:20

Interessant ist,das die Verwendung von Kobalt (der nachher wieder recycelt wird)in Batterien angeblich so ein großes Problem ist.In der Brennstoffzelle (wo sich der Kobalt mit der Zeit verflüchtigt) da ist es kein Thema......
Die Brennstoffzelle muss effizienter werden,die Herstellung von Wasserstoff sowieso,dann haben wir einen Langzeitspeicher.
Aber ob jedes Auto mit auf 700 Bar verdichteten Wasserstoff und Brennstoffzelle rumfahren muss? Der Energieaufwand wird immer mindestens 3 fach höher bleiben gegenüber der Batterie. Zur Zeit sind wir noch bei Faktor 4-5. Und die Batterien werden ja auch Leistungsstärker und dementsprechend leichter und günstiger.

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