Thema: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende

erstellt am: 20.02.2017 13:00

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Strom aus dem Tank
Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende


Lassen sich große Strommengen einfach und preiswert speichern? Die Antwort ist ein Schlüssel für die Energiewende. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie testen dafür jetzt eine gigantische Flüssigkeitsbatterie.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
20.02.2017 13:00

Lassen sich große Strommengen einfach und preiswert speichern?

hier kann man klar sagen: NEIN!
-Elektrischen Strom kann man nämlich grundsätzlich nicht speichern!

Man kann Energie speichern (mehr oder weniger effizient), aber niemals Strom.

mfg
Gerhard

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ibw-oberhaching





dabei seit: 06.05.2009

Beiträge: 247

RE: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
20.02.2017 17:13

Nur Mut, Herr Kirchbeck,
nicht jeder Blödsinn muss, nur weil er von der DPA kommt auch wörtlich übernommen werden.
Scheuen Sie sich nicht, offensichtlichen Einheiten-Unsinn in Frage zu stellen und auch zu korrigieren.
Ganz klar widersprochen werden muss auch Herrn Fiete Wulff, der mit seiner Aussage Das kommt allenfalls für seltene Konstellationen in Betracht, in denen Erzeuger, Speicher und Verbrauch an einem Ort konzentriert sind. die Hoffnung, dass der Netzausbau ... durch Speicher vermieden werden kann, dämpfen will.
Es kommt schon ganz erheblich auch darauf an, WANN der Strom bzw. die elektrische Leistung benötigt wird. Es ist eben gerade nicht so, dass der Strom immer und zur gleichen Zeit am entgegengesetzten Ende der Republik erzeugt wird. Das Problem liegt eher daran, dass die derzeitige unglückliche Leitungsplanung sich an einem unnötigen Maximalbedarf orientiert, der durch fehlende lokale Speichermöglichkeiten erst verursacht wird. Tagsüber hätte der Süden mit seinen vielen Solarfeldern ja genügend elektrische Leistung verfügbar.
Sinnvoller wären kleinere, dezentrale Konzepte bei denen lokale Speicherung von Energie eine bedeutendere Rolle spielen würde und somit die neuen Stromleitungen - so wie ursprünglich einmal geplant- nur für einen Ausgleich zu Spitzenlastzeiten sorgen müssten.
Dass das bestehende Oligopol daran kein Interesse hat ist schon klar. Und die Kosten für die Stromleitungen bezahlt ja ohnehin der (Normal-)Verbraucher, anstatt dass sich die Grossverbraucher einmal Gedanken über Standorte und Infrastrukturen machen würden.
Ebenso klar sollte aber auch sein, dass das Geld, das sinnlos in überdimensionierten Stromleitungen verbaut wird bei Förderung und Ausbau von Speichertechnologien schmerzhaft fehlen wird.
Politik halt.
* zuletzt geändert von: ibw-oberhaching am 20.02.2017 um 17:16 Uhr *

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nicht registrierter User


RE: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
21.02.2017 11:01

Hannover-Messe 2010:
Vanadium-Redox-Batterie mit 100kW Kapazität und 10kW max. Energiefluss im Container so groß wie Pkw-Garage für 100T€. Verschleiß nur der Pumpen. System kann ähnlich wie Kondensatoren nicht tiefentladen werden mit Schädigung des Speichers und auch nicht überladen werden. Die Spannungskennlinie verläuft ähnlich einer elektrochemischen Speichers, nicht exponenziell wie ein Kondensator. Die große Masse der beiden Elektrolyt-Speicher lässt die Vanadiun-Redox nur für stationären Betrieb zu.
Die elektronische Regelung ist dennoch komplex.

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nicht registrierter User


RE: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
23.02.2017 14:24

@Gerhard: Strom kann man Speichern, nämlich in einer Spule. Die Energie wird dabei natürlich in einem Magnetfeld gespeichert, aber der Strom ist in der Spule. Wenn die Supraleitend ist, ist das sogar verlustfrei.

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nicht registrierter User


RE: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
24.02.2017 12:12

Stimmt so nicht ganz. In einem Supraleiter lässt sich Strom (eine Ladung) unendlich lange speichern.

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schönegg





dabei seit: 23.09.2015

Beiträge: 5

RE: Flüssigkeitsbatterien für die Energiewende
24.02.2017 13:26

Hallo,
das mit dem verlustfreien Speicher im Supraleiter muss mir noch jemand zeigen. Alle Supraleiter, die ich kenne fressen Kühlenergie und das nicht zu wenig.

Martin

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