Thema: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?

erstellt am: 23.05.2017 12:06

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Rekord bei Übernahmen
Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?


Im vergangenen Jahr haben ausländische Investoren so viele Unternehmen hierzulande gekauft wie nie zuvor. Nun wächst die Sorge vor einem Verlust von deutschem Fachwissen. Doch lassen sich grenzüberschreitende Firmenkäufe aufhalten?

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?
23.05.2017 12:07

Schon vor Jahren wurde davor gewarnt, dass chinesische Firmen es auf den Mittelstand abgesehen hatten, nun ist der Zeitpunkt erreicht. Was hat die Politik in der Zwischenzeit gemacht?

Nichts! Der Markt regelt sich von selbst, dass Standardargument. Hauptsache von der Zukunft reden, nur was ist, wenn die ohne uns passiert?!

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nicht registrierter User


RE: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?
23.05.2017 12:17

Wenn es dieses unselige Kapitalertragssteuergesetz in der jetzigen Form nicht gäbe, dann würden wohl wieder mehr Firmen als sicher(er)e GmbHs firmieren. Weitervererben wäre dann steuerlich auch kein Problem mehr.

Oh geile Geizige, verreckt an den Folgen euerereignen Gier!

Und wer hat den Schaden?
Wie immer: Die braven Angestellten und der dumme Steuerzahler

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nicht registrierter User


RE: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?
23.05.2017 12:52

Eben. Deshalb ist auch die Vokabel Opfer irreführend.

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nicht registrierter User


RE: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?
24.05.2017 00:10

Die Politik verschließt sich blind vor dem Ausverkauf von Deutscher Technologie. Kannst du einen Konkurrenten nicht bezwingen, dann kauf ihn und übernimm sein Wissen. Und unser Staat schaut tatenlos zu. Ausländische Investoren kaufen auch die schönsten Plätze und Immobilien hierzulande, Fußballvereine. So wird unsere Identität still und leise umgewandelt. Das hat fast was von feindlicher Übernahme. Manche merken hierzulande nicht, dass ein riesiger Wirtschaftskrieg bereits tobt. Neustes Opfer Daimler, der den Trumpschen Angriff auf unsere Autobauer über das Justizministerium steuert, um eigene US Produkte und Fahrzeuge besser zu vermarkten. Statt unsere Marktmacht zu nutzen, arbeiten wir durch dämliche Besserwisser und Nestbeschmutzer im eigenen Land solchen intriganten Angriffen noch in die Arme. Da wäre unsere Politik gefordert, sonst wird nach VW der nächste Autokonzern angeschossen. Das spielt Trump in die Karten, und von Ihm wird das auch mitgesteuert.

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 765

RE: Deutsche Firmen als Übernahmeopfer?
24.05.2017 10:29

Naja, als Übernahmeopfer würde die meisten Unternehmen nun nicht bezeichnen. Firmen wie Kuka werden auch in chinesischer Hand eine glänzende Zukunft haben - auch und gerade am Standort Deutschland. Allerdings müssen Bundesregierung und EU-Kommission darauf drängen, dass auch China seinen Markt für Übernahmen öffnet. Das Potential wäre gewaltig.

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