Thema: Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission

erstellt am: 01.04.2014 17:06

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Raumfahrt
Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission


Anlässlich des Todes von Apollo-11-Kommandant Neil Armstrong erinnert die ELEKTRONIKPRAXIS an die historische Mondmission, die die Menschheit vor 43 Jahren in Atem hielt – mit einigen wenig bekannten und zum Teil kuriosen Fakten.

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Kommentar zu: Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission
01.04.2014 17:06

Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 und N auf sieben Ebenen

1. Nach Sternfeld (1959) sollen nur zwei ca. 15-Tageskonstellationen und ein 60-Tageszenario existieren, um den Mond durch einen künstlichen Raumflugkörper von der Erde aus zu erreichen und auf der Erde wieder zu landen. Unabhängig von den theoretischen Fakten und Details von Sternfeld, benötigte der Forschungssatellit SMART I, der Ende September 2003 gestartet wurde, 49 Tage bis auf die Mondebene und fünf Monate bis die Sonde in die Mondumlaufbahn einmündete. Und die im Dezember 2013 erfolgreich verlaufende Mondexpedition der chinesischen Sonde Chang`e-3 bewies bestechend, dass man mindestens 14 Tage zur Bewältigung der Distanz von der Erde zum Mond benötigt. Damit wäre Apollo 11 bereits eindrucksvoll empirisch widerlegt, weil ein vermeintliches 8-Tagesregime, das angeblich mit Apollo 11 praktiziert wurde, astrophysikalisch überhaupt nicht existiert!

2. Die kosmische Strahlung, die auf die Astronauten innerhalb der 8 Tage eingewirkt hätte, wäre absolut infaust gewesen! Denn: Sie hätten je nach gewählter Modellrechnung eine tödliche Strahlendosis von mindestens 11 Sv bis 24 Sv inkorporiert. wenn man in diesem Zusammenhang an die hochenergetische Teilchendichte im Kosmos und an den Partikelstrom von der Sonne mit der Solarkonstante von 8,5*1015 MeV/m²*s denkt. Die Astronauten hätten den Flug zum Mond und zurück in jedem Falle nicht überlebt.

3. Es fehlten insgesamt über 150 t Raketentreibstoff, um von der Erde zum Mond und von dort wieder zurück zur Erde auf der von der NASA vorgegebenen schleifenförmigen Flugbahn zu gelangen. Ferner hätte die Treibstoffmenge und die damaligen Treibstoffparameter eine Mondladung und erst recht einen Start vom Mond unter den vormaligen Bedingungen unmöglich gemacht.

4. Die Rekonstruktion des Kommandomoduls mit einer von der NASA vorgegebenen Höhe von 3,23 m und einem Durchmesser von 3,9 m, woraus im Endeffekt nur ein Gesamtvolumen von rund 12,9 m³ resultieren konnte, ergab, dass nach Abzug des deklarierten Innenvolumens von 6,23 m³ das Volumen der Außenzelle der Kommandokapsel lediglich ca. 6,7 m³ hätte umfassen können. Bei einer Masse von 5,9 t hätte die Dichte der Kommandokapsel damit bei ca. 0,9 liegen müssen. Dies hätte nicht einmal Papier oder Pappe „leisten“ können! Eine weitere mathematisch-physikalische Berechnung zur Optimierung ergab, dass die Außenzelle nur aus einer 2,5 cm starken Aluminiumschicht hätte bestehen können – ohne Hitzschild. Legt man die Hälfte der Gesamtmasse von 5,9 t für ein Hitzeschild zugrunde, dann hätte der Hitzschild nur aus 2 mm starkem Stahl bestehen können. Ein Kommentar dazu erübrigt sich nahezu: Das Kommandomodul wäre in der Erdatmosphäre wie eine Sternschnuppe verglüht!

5. Bereits in einer ersten Betrachtungsphase bei der Rekonstruktion der Mondlandfähre nach Abzug der vermeintlichen ca. MTr= 10,6 t in Rechnung gestellten Treibstoffmasse von der Startmasse Mo=15 t der Mondlandefähre verbleiben lediglich nur noch 4,4 t an Rüstmasse, die bereits bei der Materialrekonstruktion der Kabine (ca. 1,1 t), von Teilen der äußeren Zelle (ca. 1,3 t), der Stützbeine ( ca. 0,7 t) und der Zuladung (ca. 1,7 t), ohne Berücksichtigung des Gewichtes der Astronauten mit ihren Raumanzügen (400 kg) , der Masse für die Tanks und für die beiden Haupttriebwerke der Mondlandefähre (…) um fast 400 kg überschritten wird. Insgesamt fehlten fast 3 t Rüstmasse, wie von der NASA ursprünglich angegeben und wie mit der Gesamtrekonstruktion des Lunarmoduls von Apollo 11 eindrucksvoll belegt werden konnte.
6. Zudem ist das Pendelverhalten der Fahne auf dem Mond äußerst verräterisch! Denn die Pendelperiode T, die sich physikalisch mit der Pendellänge l (l=0,7 m) und der Gravitationsbeschleunigung g (g= 9,81) zu

T= 2*p*v l : g (1)

errechnet, müsste auf dem Mond

T= 6,28 * v 0,7 m : 1,6 m/s² ˜ 4,2 s (2)

betragen. In den TV-Filmdokumentationen beträgt die Periodendauer aber ca. 2 s, so wie eben auf der Erde. Die exakte Berechnung der Periodendauer für die Erde ergibt präzise

T= 6,28 * v 0,7 m/9,81 ˜ 1,7 s. (3)

Dieser zeitliche Unterschied von 2, 5 s ist gravierend und wäre faktisch für jeden Laien in den TV-Dokumentationen bei der Fahnenweihe auf dem „Mond“ wahrnehmbar. Außerdem müsste auf dem Mond sich eine leicht gedämpfte, periodische Schwingung ergeben, da auf dem Mond keine Atmosphäre vorhanden ist. Die wahrzunehmende Schwingung ist aber fast aperiodisch und die Periodendauer T beträgt nur ca. 1,7 s. Ergo: Die Dreharbeiten erfolgte auf der Erde!

7. Einer Grafik von Stemmer (Aerodynamik der Raumfahrzeuge- Wiedereintrittsaerodynamik, TUM München, München, 2012) konnte entnommen werden, dass bereits in den ersten Minuten bei einer Geschwindigkeit von 8 km/s am Hitzeschild von Raumflugkörpern eine Temperatur von ca. 3100 K auftritt. Dies ist auch der Grund dafür, dass beim Wiedereintritt von Raumflugkörpern die erste Kosmische Geschwindigkeit durch Bremstriebwerke gravierend reduziert wird. Danach hätte bei einer Eintrittsgeschwindigkeit von fast 11,1 km/s eine Eintauchtemperatur von 6121 K am Hitzeschutzschild der Kommandokapsel von Apollo beim Eintritt in die Erdatmosphäre entstehen müssen. Dem Web-Dokument „Raumkapsel CM Columbia“ (www.bredow-web.de, 2013) konnte entnommen werden, dass das Hitzeschild des Kommandomoduls CM angeblich nur für 2726 K ausgelegt wurde – dies hätte das CM von Apollo 11 auch nicht mehr retten können!
Mit anderen Worten: Apollo 11 und N wären bei einer Eintauchgeschwindigkeit von ca. 11 km/s wie Sternschnuppen in der Erdatmosphäre nach dem Stand der damaligen Technologie und Technik verglüht!


Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen, den 01.04.2014

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SLiebing





dabei seit: 09.02.2011

Beiträge: 91

RE: Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission
02.04.2014 09:37

Sehr geehrter Herr Marquardt,

eine Sache lässt sich leicht widerlegen: Bei dem Satelliten SMART I, den er hier erwähnt, ging es nicht nur darum, Fotos von der Mondoberfläche zu machen, sondern auch und vor allem darum, ein neuartiges elektrisches Antriebssystem (Ionentriebwerk) zu testen. Der Satellit schwenkte dazu zunächst in eine elliptische Erdumlaufbahn ein und änderte die Umlaufbahn schrittweise, um dann nach einigen Wochen und Monaten in die Mondumlaufbahn einzuschwenken (zu sehen unter http://www.esa.int/spaceinimages/Images/2003/07/SMART-1_s_ever-increasing_orbit_of_the_Earth). Dies deshalb, weil der neue Antrieb ausführlich erprobt werden sollte. Kurioserweise machte SMART I sogar ein Foto der Landestelle von Apollo 11 (http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science/SMART-1/SMART-1_birthday_postcard_of_Apollo_11_landing_site).

Zu der Mondexpedition der chinesischen Sonde Change: Change 3 landete zwar 14 Tage nach dem Start (das ist richtig), Sie verschweigen aber, dass die Sonde bereits sechs Tage nach dem Start in den Mondorbit eintrat (die Behauptung ... bewies bestechend, dass man mindestens 14 Tage zur Bewältigung der Distanz von der Erde zum Mond benötigt ... ist demnach falsch). Zudem brauchte die russische Mondsonde Lunochod 2 nur vier Tage (vom 8. Januar 1973 bis zum 12. Januar 1973) vom Start bis zur Mondumlaufbahn. Der Abstieg zur Mondoberfläche fand am 15. Januar 1973 statt. Die drei Tage im Mondorbit dienten dazu, Bilder der Mondoberfläche aufzunehmen.

Zum Thema Strahlung: Der Astronom Phil Plait, bekannt durch seinen Blog Bad Astronomy, gibt die Strahlungsdosis, die auf die Astronauten einwirkte, mit 10 Millisievert (mSv) an, ein Tausendstel dessen, was Sie behaupten. (...mindestens 11 Sv (...) inkorporiert...)

Für mich ist der beste Beweis dafür, dass die NASA-Astronauten tatsächlich auf dem Mond waren, dass die Sowjets nie das Gegenteil behaupteten (und nicht einmal andeuteten). Das wäre im kalten Krieg ein nicht zu unterschätzender Propaganda-Coup gewesen.

Viele Grüße
Franz Graser

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 588

RE: Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission
02.04.2014 10:19

Ja, und die Asche von Neil Armstrong wurde in den Hollywood-Kulissen verstreut, in denen die Mondlandung gedreht wurde.

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nicht registrierter User


RE: Elf kaum bekannte Fakten über Neil Armstrong und die Apollo-11-Mission
12.10.2017 17:36

Herr Marquardt ist dafuer bekannt, Formeln mit Luegen zu verbinden um seine Wahnideen unter die Leute zu bringen. Schon seit Jahren gilt Herr Marquardt als Wiki-Troll und wird von keinem mehr ernst genommen.
MfG Terence

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