Thema: Digitalisierung stockt: BSI-Zertifizierung bremst Smart-Meter-Roll-out aus

erstellt am: 12.04.2018 12:31

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Digitalisierung stockt: BSI-Zertifizierung bremst Smart-Meter-Roll-out aus


Langwierige Sicherheitszertifizierungen des BSI für Smart-Meter-Gateways verzögern die Verbreitung von intelligenten Stromzählern. Dabei sind diese ein wichtiger Baustein für das Smart-Grid – und damit für das Gelingen der Energiewende.

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Kommentar zu: Digitalisierung stockt: BSI-Zertifizierung bremst Smart-Meter-Roll-out aus
12.04.2018 12:31

Welche Vorteile hat denn ein Kunde vom intelligenten Stromzähler? Momentan keinen, im Gegenteil, oft steigt die Grundgebühr deutlich an und die Messgenauigkeit der digitalen Zähler ist auch noch deutlich schlechter (teilweise um Faktoren).
Für die Einspeisung mit Solaranlagen ist es nachvollziehbar, sonst nicht. Für die Erzeuger und Netzbetreiber ist der einzelne uninteressant, es zählt der Gesamtverbrauch (z.B. kompletter Ortsteil). Aber damit erhält man ja keine Verbraucherdaten.

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RE: Digitalisierung stockt: BSI-Zertifizierung bremst Smart-Meter-Roll-out aus
13.04.2018 09:46

Für die Einspeisung mit Solaranlagen ist es nachvollziehbar, sonst nicht.

Das genügt auch. Niemand hat darüber hinaus was vorgegeben.

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RE: Digitalisierung stockt: BSI-Zertifizierung bremst Smart-Meter-Roll-out aus
20.04.2018 10:01

... na ja, ich möchte schon den aktuellen Verbrauch, den Verbrauch der letzten Tage, usw. verfolgen. Wofür? Manchmal findet man Dinge, die Strom verbrauchen -Smiley-, von den man es nicht erwartet. Ein auf Aus gedrehtes Bügeleisen schaltet sich regelmäßig wieder ein und heizt auf 25°C, ein TV schaltet nach einer Weile die Peripherie wieder ein, bis sich die interne Software für endgültig aus entscheidet, die Grundlast wäre interessant zu beobachten... Die Liste kann man fortsetzen. Wer die Möglichkeiten nicht kennt, bekommt keine neuen Ideen für die Anwendungen.

Dann könnte man mit intelligenten Stromzählern neue Tarifmodelle realisieren, die Maschinensteuerung einleiten, die Kühlgeräte entsprechend laufen lassen, usw.

Die neuen Stromzähler wären gut für einen Einstieg in neue Anwendungsgebiete und optimiertes Konsumverhalten bei Strom. Nur dürfte man die Funktionen nicht so weit reduzieren, dass man keine Möglichkeiten dazu hat. Die ursprüngliche Idee sollte man auf jeden Fall nicht fallen lassen.

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