Thema: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?

erstellt am: 25.04.2018 11:49

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Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?


Seltene Erden sind essenziell für den technischen Fortschritt - und zunehmend gefragt. Damit wächst die Abhängigkeit von Importen vor allem aus China. Recycling könnte Europa helfen, unabhängiger zu werden. Doch bei der Wiederverwertung gibt es viele Probleme.

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Kommentar zu: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
25.04.2018 11:49

Ich hatte mal gelesen, dass die Berge in Afghanistan reich an verschiedenen seltenen Erden sein sollen, möglicherweise die größten Reserven überhaupt.
Weiß da jemand etwas mehr darüber?

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nicht registrierter User


RE: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
25.04.2018 12:10

Das würde das geopolitische Interesse an Afgahnistan erklären. Zitat: unsere Interessen werden am Hindukusch verteidigt !!??

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nicht registrierter User


RE: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
25.04.2018 14:35

Mal ehrlich: angesichts der Konzentration der seltenen Erden in den natürlichen Lagerstätten ist ein Mining in vorsortiertem Schrott doch absolut lohnend. (Ganz abgesehen von den radioaktiven Begleitmineralien der natürlichen Lagerstätten.)

Wie dämlich ist es angesichts dieser Tatsache, Elektroschrott nach Afrika, Indien oder - sic - China zu exportieren? Nur weil das auf den ersten Blick billiger ist, als ihn hier zu recyceln. Und auch noch zu jammern, dass die verfügbaren Volumina zu klein sind: klar - exportiert, verbrannt, deponiert. Dann sind die wertvollen Ingredienzien weg, und zumindest in Afrika werden doch eh nur die Massen-Metalle (Zinn, Blei, Kupfer, Edelmetalle) wiedergewonnen, während seltene Erden zu einem ordentlichen Teil z.B. auch in den Leuchtstoffen von Leuchtstoffröhren, LEDs und Bildschirmen stecken. Die gehen aktuell der Kreislaufwirtschaft verloren.
Dass seltene Erden schwer zu trennen sind, ist auch kein Geheimnis. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob es sich um Material aus Recyclingschrott oder aus natürlichen Lagerstätten handelt. Wenn die Recycling-Materialien ein wenig vorsortiert werden, sollte dort der Mix (da weniger bunt) sogar etwas einfacher zu trennen sein als bei Primärerzen.

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RE: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
02.05.2018 08:12

Das Problem der praktischen Endlichkeit verschiedener Stoffe wie hier die seltenen Erden zu erkennen und in einem Artikel zu besprechen ist schon ganz gut.
Die aus der Problematik abgeleiteten Schlüsse gehen aus meiner Sicht allerdings nicht bis auf die Ursache zurück. Auch wenn 80 % der seltenen Erden wiedergewonnen werden, sind 20 % verloren und verschieben das grundsätzliche Problem (Endlichkeit) nur in die Zukunft.
Auch wenn die Lösung des Problems extreme Schwierigkeiten mit sich bringt, sollten wenigstens die Ziele heissen:
1. entweder 100 % Wiedergewinnung,
2. oder Ersatz von seltenen Erden durch alternative Stoffe,
3. oder Designs die Bauteile mit seltenen Erden von vorneherein vermeiden.

Auf dem Wege zu dem Ziel unter 1. kann die im Artikel beschriebene Methode sehr hilfreich sein. Größere ökonomische und ökologische Potentiale bieten allerdings Punkt 2. und 3. .

Die grundsätzliche Problematik der Endlichkeit von technischen Stoffen besteht neben den seltenen Erden übrigens auch bei Kupfer, Buntmetallen uvm. . Damit wird in Zukunft derjenige einen großen Vorteil haben, dem es gelingt das Kreislaufdenken (vgl. Prof. Michael Braungart cradle to cradle) in seinen Produkten umzusetzen. D. h. beim Design der Produkte darauf zu achten, wertvolle Stoffe so einzubinden, damit diese nach dem Lebensende des Produkts wieder zurück gewonnen werden können.

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RE: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
10.08.2018 17:55

Auch wenn 80 % der seltenen Erden wiedergewonnen werden, sind 20 % verloren und verschieben das grundsätzliche Problem (Endlichkeit) nur in die Zukunft.
Ich frage mich hier mal, wieso ist der Mensch nicht endlich? Was würden wir aus einer endlichen Sache gewinnen? Keine Auseinandersetzung mehr..
Keine Auseinandersetzung im Körper heißt aber auch Verschleiß, weil kein Training der Abwehrkräfte erfolgt.
Die Natur entwickelt sich immer weiter. Sie denkt nie an Profit.
Verstehen sie? Sie denkt nicht daran etwas zu 100% zu gewinnen. Wer in der Natur nicht mithält geht unter. Und so gibt es auch (wahrscheinlich) nicht den endlichen Gewinn, sondern nur den Temporären.
Ich frage mich dabei gleich wie weit diese Gesetze in der Endlichkeit die wir leben dann aber wirklich noch Teil sind.
Das größte Mögliche besitzt ja die wenigste Abhängigkeit, aber auch die Größte Sorge der Förderung und Erhaltung. Weiter (existieren) zu müssen.
Das größte Zahnrad greift niemand an, weil alle kleineren Wissen das sie von ihm profitieren..

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RE: Kampf um Seltene Erden – Metallrecycling als Alternative?
10.08.2018 17:57

Um die größte Endlichkeit zu sein muss man aber aus einem Stoff bestehen aus den Alles profitieren kann. Also alle großen Gesetze die da durch in Gang gesetzt werden..

Im Weltall gibt es vielleicht diese Gesetze.. dann teilen sich diese Gesetze aber wieder auf die Erde und dort gibt es ein großes Gesetz das sich verteilt aber nicht mehr den Gesetzen von dem Weltall untersteht..

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