Thema: Bildungsinitiative beklagt Nachwuchsmangel bei Ingenieuren

erstellt am: 14.04.2014 10:00

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Diskussion zum Artikel


MINT
Bildungsinitiative beklagt Nachwuchsmangel bei Ingenieuren


Nachwuchsmangel in Ingenieurberufen gefährdet nach Expertenansicht die deutsche Wirtschaft. Das Interesse unter Jugendlichen für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sei trotz hoher Verdienstaussichten gering, sagte Ellen Walther-Klaus.

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 755

Kommentar zu: Bildungsinitiative beklagt Nachwuchsmangel bei Ingenieuren
14.04.2014 10:00

Und wo bitte schön liegen heute die Interessen, wenn nicht in den MINT-Fächern? Wäre ja mal interessant zu erfahren. Die wollen doch sicher nicht alle Betriebswirt, Erdkundelehrer oder Altphilologe werden, oder?

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Bergie





dabei seit: 20.08.2013

Beiträge: 5

RE: Bildungsinitiative beklagt Nachwuchsmangel bei Ingenieuren
14.04.2014 15:11

Seit langer Zeit hört man immer wieder, dass es in den MINT-Bereich Nachwuchsmangel gibt.
Wenn das Angebot knapp ist, steigt normalerweise der Preise.
Da die Bezahlung in den MINT-Bereichen in den letzten Jahren nicht überproportional zu anderen Bereichen gestiegen ist, kann der Bedarf nicht so groß sein.

Es geht wohl vielmehr darum eine Steigerung der Lohnkosten zu verhindern!

Denn im um Umkehrschluss gilt auch, wenn es ein Überangebot gibt, fallen die Preise Normalerweise.

LG

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nicht registrierter User


RE: Bildungsinitiative beklagt Nachwuchsmangel bei Ingenieuren
16.04.2014 08:56

Eine ziemlich gute Anaylse der Situation und gleichzeitig ein weiteres Armutszeugnis für die deutsche Politik läßt sich unter

http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsmarkt-es-gibt-keinen-fachkraeftemangel/9463140.html

nachlesen.

Zusätzlich darf wohl gesagt werden, daß die mangelnde Bereitschaft der Firmen, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden bzw. nicht nur das absolut notwendige Training durchzuführen genausowenig zum allgemeinen Bildungs- und Fähigkeitenstand beiträgt wie die immer noch nicht flächendeckend verfügbare Möglichkeit zum Bildungsurlaub.

Verschärft wird das Ganze dann noch von der mangelnden Unterstützung seitens der Arbeitsämter für sinnvolle Umschulungen oder stellenbezogene Weiterbildungsmaßnahmen von Arbeitssuchenden, gegebenenfalls mit Hilfe des suchenden Unternehmens.

Sie haben doch schon eine Ausbildung
hilft keinem der Beteiltigten wirklich weiter, scheint jedoch politisch gewollt, damit auch ja das hohe Lied vom Fachkräftemangel weitergesungen werden kann...

Übrigens ist Bildungsurlaub anders, als Manche meinen, kein überflüssiger Luxus, sondern würde zu gut ausgebildeten, allgemein interessierten und über den Tellerrand blickenden Mitarbeitern führen, die sich optimal nach Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen in das Unternehmen einbringen können. Gleichzeitig gewinnt das Unternehmen einen Einblick in das Engagement eines Mitarbeiters und kann dort wieder mit zielgerichtetem Training ansetzen.

Grüße
ebird

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