Thema: Machtverhältnisse in der Autobranche werden sich neu verteilen

erstellt am: 10.09.2012 15:17

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel


IT-Beratung Gartner
Machtverhältnisse in der Autobranche werden sich neu verteilen


Der Trend zum Fahrzeug als vernetzte Geräteplattform wird die Autohersteller aus Sicht des IT-Marktforschers Gartner stark herausfordern und die Karten in der Branche neu mischen.

zum Artikel

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Machtverhältnisse in der Autobranche werden sich neu verteilen
10.09.2012 15:17

Stürzt dann das Auto genausoft ab, wie ein Windows PC?
Was ist, wenn es Software Probleme gibt?
Braucht das Auto dann auch 5 Minuten zum Booten?
Und wird dann Java auch täglich ein Software-Update ins Auto schicken?
Und sitzt dann ein Systemadministrator auf dem Rücksitz?
Ist dann das Lebensalter des Autos nicht mehr durch Rost und mechanischen Verschleiß definiert, sondern durch veraltete Software?
Gibt es dann später keine Oldtimer Fahrzeuge mehr?

Peter Storm

Antworten

nicht registrierter User


RE: Machtverhältnisse in der Autobranche werden sich neu verteilen
10.09.2012 16:27

Zum Glück gibt es nicht nur Windows. Es gibt durchaus sichere Betriebssysteme, nicht erst seit VMS...Ich hoffe aber auch, dass die deutsche Automobil-Industrie hier nicht nur von Maschinenbauern geführt wird damit die Konkurrenzfähigkeit durch moderne Systeme erhalten bleibt. Ferner sollte sich die Politik aus der Technik heraushalten, damit durch Subventionen nicht eine zweite Katastrophe wie in der (deutschen) Solarindustrie vorbereitet wird.

Antworten

roby111





dabei seit: 21.03.2011

Beiträge: 121

RE: Machtverhältnisse in der Autobranche werden sich neu verteilen
10.09.2012 22:51

Jeder Zweite glaubt, daß ein Autohändler einen APP-Store haben müsste???

Nun, ich kenne zig erste, die das nicht glauben oder gar fordern!

Die Schnittstelle zwischen Auto und Unterhaltungselektronik ist seit 50 Jahren wohldefiniert: die 12V-Zigarettenanzünder-Steckdose!

Das ist gut so und auch im Sinne der Verkehrssicherheit, denn das Bedienen der ganzen Multimedia-Spielzeuge lenkt deutlich mehr vom Verkehr ab, als es telefonieren jemals könnte, egal ob mit oder ohne Handeinsatz!

Die einzig sinnvolle Vernetzung eines Fahrzeuges ist eine ANONYME Vernetzung mit der jeweils nächstgelegenen Basisstation, um mit anderen Fahrzeugen Daten wie durchschnittliche Geschwindigkeit, abrupte Bremsmanöver oder gar die eigene Verwicklung in einen Unfall auszutauschen, wohlgemerkt anonym und OHNE Eingriffsmöglichkeit durch Fahrer oder Fahrzeughersteller!

Genau wie die eMobility, der Hype des Vorjahres, nur so gut ist, wie das Kabel lang, so ist auch die Vernetzung im Fahrzeug nur solange gut, wie sie die autonomen Funktionen des Fahrzeugs in Bezug auf die aktuelle Fahrsituation ergänzt, ohne den Fahrer zu bespitzeln (egal ob aus staatlichen oder kommerziellen Interesse) oder gar zu bevormunden!


Alles andere wäre ÖPNV und der ist mit Bus und Bahn schon hinreichend abgedeckt!


R. Wagner
Dipl.-Ing. Univ.
Consultant automotive

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken