Thema: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”

erstellt am: 15.09.2016 13:24

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Stellungnahme zur VDE-Studie
„Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”


Aufgrund der vielen Kommentare zur Studie „Bedarf an E-Ingenieuren nur zur Hälfte aus eigenem Nachwuchs gedeckt” haben wir den VDE um eine Stellungnahme gebeten. Der Arbeitsmarktexperte des VDE, Dr. Michael Schanz, der auch Mitautor der Studie ist, erklärt, warum so viele E-Ingenieure gebraucht werden.

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Kommentar zu: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 13:24

Wie gut, dass diese Ingenieure aus dem Ausland auf dem Arbeitsmarkt sind.
Einem Kollegen wurde bzgl. seiner Gehaltsvorstellung bei einer kürzlichen Bewerbung vorgehalten, dass es Bewerber aus Spanien gebe, die den Job für die Hälfte machen.
Dazu gehört auch, dass unsere Jobargenturen Zweigstellen in europäischen Ausland betreiben.
Ich finanziere also mit meinen Abgaben zur Arbeitslosenversicherung meine Gehaltseinbußen oder gar meine Arbeitslosigkeit ....

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RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 14:23

Sehr richtig. Bitte schreiben Sie das unserer so fähigen Arbeitsministerin Nahles genau so. Sie hat anscheinend noch nicht so weit gedacht wie sie und keine Ahnung über den tatsächlichen Markt an Ingenieuren. Sie sollte sich lieber mal anstrengen, der heimischen Industrie und Wirtschaft klar zu machen, arbeitslose und ältere Ingenieure einzustellen. Wenn sie das nicht tun, sprich lieber einen Ingenieur aus dem Ausland importieren, sollen die Betriebe eine Sonder-Arbeitslosenabgabe in Höhe eines durchschnittlichen Ingenieursgehalts an den Staat zahlen, der dieses wiederum den betroffenen Ingenieuren zukommen läßt. Das soll den Firmen richtig weh tun.

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 755

RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 15:16

Extrapolation des Trends? Ich fühle mich an Aktienanalysten erinnert, die auch stets versuchen, aus den Aktienkursen der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen und dabei regelmäßig kläglich scheitern.
* zuletzt geändert von: Olaf Barheine am 15.09.2016 um 15:17 Uhr *

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RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 16:28

Sehr geehrte Frau Juschkat,
na das ist ja mal ein Ding ! Dann können Sie mir wahrscheinlich auch sofort erklären, warum ich als Dipl.-Ing. Elektrotechnik - Automatisierungstechnik mit Spezialgebiet Hardwareentwicklung und hardwarenahe Programmierung im Embedde-Bereich bereits 2009 aus der Branche heraus gefallen bin/wurde, nachdem ich rund 10 Jahre lang in den Branchen Kfz, Pharma sowie Luftfahrt in mehrere Projekten tätig war. Und erklären Sie mir bitte auch einmal - wenn Sie gerade schon dabei sind - warum das bei fast allen meinen Kollegen und Studienkollegen nicht viel anders aus sieht.
Dieses Studium der Elektrotechnik hat mein Leben zerstört ! Und ich warne eindringlichst jeden, sich auf einen solchen Schwachsinn einzulassen. Nach meiner Entqualifizierung durch das JobCenter Groß-Gerau ( Rhein-Main ) soll ich nach Vorstellung des selben nun erst mal lernen mit einem PC um zu gehen oder alternativ dazu Autos von Zügen verladen, für EUR 4,50 die Stunde versteht sich.
Und da bin ich nicht der einzige. Wers nicht glaubt, kann gerne mal auf ite-schroeder.de vorbei gesurft kommen.
MfG

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RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 17:36

Wie schon mal bemerkt, weniger wertabschöpfende Politikmaionette mehr wertschöpfende Techniker in die Politik. Denn offensichtlich kennen sich Politiker bei den Spielarten von Leistung nicht aus. Ausser der Scheinleistung gibt es die Wirkleistung und die Blindleistung. Bei den heute in der Wirtschaft vorherrschenden Zuständen scheint der COS Phi der Wirtschaft etwas weit vom Optimum abgewichen zu sein.

Kein Wunder, wenn man von gut ausgebildeten aber offensichtlich unbeschäftigten Fachleuten mit der gesuchten Qualifikation bestätigt bekommt, dass die Arbeitsggentur Abqualifikation betreibt.

Kann es sein, das in der Politik und in der Arbeitsplatzverhinderungsagentur die Begriffe Wirkleistung und Blindleistung vertauscht wurden? Ich bezeichne selbstherrliche und katastropalen Wirkung der Aebeitsagenturen als wirtschaftsschädlich für die Betroffenen und für die suchende Wirtschaft.

Mit einem Wort Blindleistungsoptimierung.

In technischen Netzwerken bedeutet das, dass auf dem Leitungsweg Energie verloren geht, die dann an der Senke (Zielobjekt) nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn man den Weg des so verplämperten Geldes verfolgt und mal nachschaut in wessen Taschen es landet,kann man getrost behaupten, es findet politisch geförderte Bereicherung statt.
Denn die dort verantwortungslos eingesetzten Mittel müssen ja zunächst beschafft werden.

Und so findet skrupelloser Raub statt.

Während in der Wirtschaft jeder kleine Hilfsbremser möglichst ein Dipl. besser noch mehr reputative Qualifikationen nachweisen sollte, reichen in der Politik Blindleistungsoptimierende Netzwerke aus, um in leitenden Positionen die Richtung der Wirtschaftsoptimierung zu erreichen.

Ein Minister kann alles, beste Beispiele findet man in den Finanz-, Wirtschafts-, Kriegs-, Arbeits-, und Landwirschaftsministerium und den anderen nicht genannten Fachbereichen. Blindleistungsoptimierung wohin man schaut.

Obwohl das nur der Mittelbau ist, Experten dieser besonderen Art sitzen im BuKaAmt und Schloss Belveue. Die würden in Verbindung mit den Fachministerien die Blindleistung soweit optimieren das es zu Leitungsbränden kommen muss. Da sie die kommenden Schwierigkeiten ahnen, ergreifen sie weitere Optimierungen der Blindleistung in dem sie fast jedem Minister eine bewaffnete spezial Schutztruppe zuordnen.

Das ist so als würde man bei einer wassergekühlten Maschine das Wasser wegnehmen,um die Wärmeverluste zu veringern.

Es mag ein Thor sein wer böses bei diesem Beitrag denkt.
Besser wäre mehr wertschöpfende Techniker in die Politik, dort können sie verdienen was sie Wert sein könnten.

Nachdenklichen Gruss
von einem der beim Aufbau für kleines Geld helfen durfte,
dem durch das unsägliche Handeln der Arbeitsagentur die
Verhinderung von Nowhowabbruch die Hände gebunden wurden.
Und jetzt hofft die wertminimierte Altersarmutsprämie noch
lange geniesen zu dürfen.

Ich hoffe das Roboter bals sozialabgaben entrichten müssen,
sonst könnte es wirklich noch dazu kommen das man auf der
Strasse ums Überleben kämpfen muss.
Nur eines sollte keiner unterschätzen, Techniker die Notlagen
gemanagt haben, können auch mit wenig viel bewirken.

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sirotenko





dabei seit: 18.06.2010

Beiträge: 10

RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 19:08

wer ist wir ?

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nicht registrierter User


RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
15.09.2016 19:26

Es ist enttäuschend wie der VDI offensichtlich Wirtschaftspolitik macht und damit wieder einmal vergisst wer eigentlich seine Mitglieder sind. Natürlich schön wie ein Kritikpunkt aus der Vergangenheit, die flache Gehaltsentwicklung, aufgegriffen wird und nun durch Zuzug aus dem Ausland erklärt wird. Mal schauen was die Erklärung sein wird, wenn immer mehr Absolventen keinen Einstiegsjob finden…

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nicht registrierter User


RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
20.09.2016 19:16

Diese Mangelgeschichten sind sehr interessant. Wenn ich sehe wie viele erfahrene alte Kollegen arbeitslos sind und viele Firmen vermeiden, solche Fachkraefte einzustellen, frage ich mich was die Wahrheit ist.
Schade VdI und VDE auch nur ein Apparat von Lobbymus geworden ist. Naechstes Jahr kuendige ich meine Mitgliedschaft.

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Skysurfer





dabei seit: 04.02.2015

Beiträge: 5

RE: „Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass wir weniger E-Ingenieure benötigen”
30.09.2016 14:35

Ich würde Herrn Schanz gerne glauben, aber die Warnungen vor einem Mangel an Elektroingenieuren sind schon seit Jahren zu hören, jedoch ist ein Anstieg des Gehaltsniveaus nicht zu beobachten. Wenn ein wirklicher Mangel vorherrschen oder bevorstehen würde, müsste sich dies in den Gehältern bemerkbar machen.
Wie wäre es eigentlich, wenn die Firmen endlich wieder in die Zukunft investieren und ihren Nachwuchs selber ausbilden? Meine Lehre bei einem Industriebetrieb in den 70er Jahren war sehr hochwertig und hat die Basis für meine Ingenieurstätigkeit gelegt. Solche Investition in Menchen ist heutzutage nur noch schwer zu finden. Die Fachkräfte aus dem Ausland stehen ja ohne Vorplanung und preisgünstig zur Verfügung.

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