Thema: Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart

erstellt am: 28.07.2017 15:47

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Diskussion zum Artikel


Dieselstreit
Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart


Durch Nachrüstung älterer Dieselmotoren will die Industrie Fahrverbote abwenden. Das Verwaltungsgericht in der Autostadt Stuttgart hat diese Hoffnung allerdings deutlich geschmälert. Fahrverbote für ältere Dieselautos sind in Stuttgart damit weiter möglich.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart
28.07.2017 15:47

Gilt das dann wenigstens auch für den gewerblichen Verkehr?

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nicht registrierter User


RE: Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart
31.07.2017 15:28

Es stimmt, warum sollte irgendwie unterschieden werden zwischen privat und gewerblich, Pkw und Lkw?

Der Lunge ist es egal, ob die Stickoxide aus einem Pkw oder Lkw kommen. Als ob nur die einen böses NOx ausstoßen, die anderen aber gutes NOx...

Aber man muß befürchten, daß wegen der oft irrational und ohne Sachkenntnis geführten Diskussion am Schluß eben eine Entscheidung für ein Fahrverbot von Privat-Pkw rauskommt - nicht weil es am wirksamsten wäre, sondern weil es am stärksten den Eindruck von wir tun was vermittelt. Ein Ansetzen bei den übrigen NOx-Verursachern wäre zu unspektakulär.

Es erinnert an die Einführung der Unsinnszonen, äh Umweltzonen - die haben auch nichts gebracht, außer die Autohasser zu befriedigen. Kein nachweisbarer Effekt trotz Milliarden Kosten.

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ibw-oberhaching





dabei seit: 06.05.2009

Beiträge: 247

RE: Umwelthilfe gewinnt Prozess um Diesel-Fahrverbote in Stuttgart
01.08.2017 09:06

Leider zeigt die Erfahrung, dass Aktionismus vor und auch nach Wahlen bei den meisten Wählern durchaus gut ankommt, egal wie sinnvoll (oder auch nicht) dieser im Einelfall ist. Siehe Herrn Trump oder durchaus auch Frau Merkel (Atomausstieg, offene Grenzen, Ehe für alle etc. pp)...

Polemik wird bei einem Großteil der Wähler immer wirksamer sein und bleiben als die beste Sachpolitik. Leider!

PS: Im ach so dicht besiedelten Bayerischen Wald fahren die Igelbusse schon seit Jahrzehnten umweltfreundlich und extrem emissionsarm mit Gas. Es würde schon gehen, wenn man nur (politisch) wollte. Dieselverbote ohne Einbeziehung von Bussen, Lieferfahrzeugen und Taxis (denn genau diese Gruppen fahren nun mal in der Stadt die meisten km; insbesondere im ebenso schädlichen wie giftigen Kurzstreckenbetrieb) bringt gar nix! Ein Lob auf die deutsche Post mit ihren eigenen Elektrofahrzeugen. Deren bisherige Hauslieferant XX aus W. wollte die ja nicht bauen...

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