Thema: Leiterplatten – kommt der Lieferengpass in der Supply Chain?

erstellt am: 09.10.2019 12:24

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel



Leiterplatten – kommt der Lieferengpass in der Supply Chain?


Von der Massenproduktion zur Mangelware – Veränderungen in der Leiterplattenindustrie deuten darauf hin, dass eine Verknappung bei Leiterplatten alles andere als unrealistisch ist. Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann dieser Lieferengpass kommt.

zum Artikel

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Leiterplatten – kommt der Lieferengpass in der Supply Chain?
09.10.2019 12:24

Es handelt sich um einen typischen Hoax. Nachdem die Hersteller passiver Bauelemente es vorgemacht haben, versuchen nun einige Distributoren nachzuziehen in der Hoffnung wieder zu besseren Margen zu gelangen. Gerade letztes Jahr erst hat Fineline in Schweden ein neues Verkaufsbüro eröffnet und kämpft derzeit mit Niedrigpreisen für Marktanteile. Also nicht verrückt machen lassen.

Antworten

nicht registrierter User


RE: Leiterplatten – kommt der Lieferengpass in der Supply Chain?
09.10.2019 14:20

Ich würde ja gerne in Deutschland einkaufen, aber bei dem Abstand in der Technologie zwischen China und hier wird das unmöglich. Was in China selbstverständlich ist, wird hier als unmachbar abgelehnt oder verursacht unrentable Ausschußquoten. Ist eine sechslagige Starrflex mit 80 µm Strukturen und Microvias wirklich nur in Ostasien möglich?

Antworten

nicht registrierter User


RE: Leiterplatten – kommt der Lieferengpass in der Supply Chain?
14.10.2019 12:11

Seltsam, seltsam. Da habe ich aber von vielen Kunden gegenteiliges gehört.
Stellen Sie kurzlebige Billigprodukte her oder müssen sie gegenenfalls auch mal Produkte richtig (ich meine jetzt kein CE)zertifizieren? Oder gar für ihre Produkte haften?
Standardtechnologien können bekannterweise sehr kostengünstig und auch in guter Qualität aus China geliefert werden; wenn es um neue Technologien oder exotische Lagenaufbauten geht, dann lassen immer mehr mittelständische Firmen wieder in Europa fertigen.
Typische berichtete Probleme sind schlechte Kommunikation (nett bei zeitkritischen Projekten), viele Reklamationen und hohe Ausfallraten trotz immensem Nachkontrolle-Aufwands.
Was stimmt: Viele Europäische Firmen fahren bei exotischen Lagenaufbauten eine eher konservative Linie und lehnen aus ihrer Sicht zweifelhafte oder für sie zu stark Risiko behaftete Designs ab. Der Produkthaftungszugriff auf europäische Hersteller ist halt ungleich härter und direkter als der auf fernöstliche Firmen, insbesondere in der VR China. Und gerade bei den zitierten Starrflex-Leiterplatten kann man viel falsch machen. Da ist es schon sinnvoll, sich vorher gemeinsam mit dem Fertiger seiner Wahl zusammenzusetzen und über gut fertigbare Lagenaufbauten und Technologien zu sprechen.
Ansonsten bleibt Ihnen halt wirklich nur noch ein Chinese, der Ihnen dann Ihre Ideen irgendwie realisiert.
Viel Glück!

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken