Thema: Plötzlich bangt eine ganze Stadt um ihre Zukunft

erstellt am: 02.01.2018 18:05

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Plötzlich bangt eine ganze Stadt um ihre Zukunft


Für viele Beschäftigte in Görlitz war Siemens nicht nur ein Arbeitgeber, sondern eine Familie. Die zerbricht nun - viele fühlen sich von Siemens "verraten und verkauft".

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Kommentar zu: Plötzlich bangt eine ganze Stadt um ihre Zukunft
02.01.2018 18:05

Ich gebe zu, es ist richtig makaber, aber ich kann da nur schelmisch Lachen. Ich lache nicht über die traurige Geschichte des Ehepaars und der anderen Mitarbeiter, die jetzt der Schock trifft, aber über die politische Gesamthaltung. Das ist eine der Rechnungen, wenn man sich politisch und wirtschaftlich auf einen Konzern verläßt. Politiker und einfache Mittelschicht haben einfach nicht aus den Umbrüchen gelernt zu diversifizieren - sich auf eigene Potenziale zu verlassen. Man denkt, die Großen sind toll, die Politiker arbeiten für den Konzern, ob nun geschmiert oder nicht und lassen dabei die kleinen und kreativen Menschen hängen. Doch anders herum, ist der Konzern immer eigenständig und unberechenbar, nicht angreifbar oder beeinflussbar. Es sind Kapitalisten: skrupellos, egozentrisch, verantwortungslos, fanatisch. Aber auch typisch Sachsen: CDU+FDP: Ewig gestrig wird an alten Gesellschaftsmodellen und Strukturen festgehalten. Nationalismus geschont, Erneuerbare ausgebremst, nachhaltige Landwirtschaft belächelt. Das ist die Auswirkung: wer sich nicht anpaßt und voranschreitet, bekommt später das Nachsehen und Erwachen. Es ist ja nicht so, dass die Energiewende erst morgen stattfinden wird...und muß! Silvester 9°C läßt jeden halbwegs wachen Verstand erahnen, was da noch alles sich verändern wird...es wird Zeit das wieder selbst in die Hand zu nehmen und nicht CDU, FDP, AfD wählen...dann wirds noch mehr Kacke...

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RE: Plötzlich bangt eine ganze Stadt um ihre Zukunft
03.01.2018 07:50

Das kommt davon, wenn eine Stadt auf bloß eine Familie setzt.

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RE: Plötzlich bangt eine ganze Stadt um ihre Zukunft
03.01.2018 08:45

Alles klar, da hat ja wieder jemand die politischen Weisheiten mit Löffeln gegessen. Mehr Leute von Ihnen in Görlitz und wir hätten dort ganz schnell ein zweites München oder Stuttgart. Wie sehe denn ihre Form der Energiewende aus die für Görlitz bessere Arbeitsplätze geschaffen hätte? Vom Solarvalley ist ja nun nicht mehr viel übrig geblieben und von den Windkraftspitzenreitern Brandenburg und Sachsen-Anhalt kann man auch nicht gerade sagen, dass sie eine wirtschaftliche Blütezeit durchleben.
Glauben Sie ernsthaft, dass SPD, eine Linke oder grüne Landesregierung etwas Besseres hinbekommen hätten? Wenn ja, dann glauben Sie vermutlich auch an den Weihnachtsmann. Gutaber wer CDU und FDP als ewig gestrig bezeichnet von dem muss man das vermutlich auch erwarten. Frage mich nur gerade wie die ewig gestrigen Bayern und Baden Würtenberger dann so wirtschaftlich erfolgreich sein können. Und bitte kommen Sie mir jetzt nicht mit Kretschmann als „Grünen“. Der hat seit 2011 sicher alles umgekrempelt und BaWü aus einer desolaten Wirtschaftslage, mit annähernd 20% Arbeitslosigkeit, zum Wirtschaftswunderland an die Spitze geführt. Kleiner Tipp am Rande, schauen Sie sich doch mal geschichtliche Entwicklungen und Großereignisse im Kontext mit der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Regionen in Deutschland an.

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