Thema: Super-Firmen greifen an

erstellt am: 05.09.2017 13:25

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Super-Firmen greifen an


Die Macht der Konzerne wächst. Ökonomen sehen darin eine wichtige Ursache für die sich verschärfende Ungleichheit.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Super-Firmen greifen an
05.09.2017 13:25

Oha! Machtkonzentrationen sind rein zufällig entstanden, weil wir nicht aufgepaßt haben! Und - hört, hört - damit könnte sogar Mißbrauch getrieben werden!

Was ich hier lese ist an Naivität und Realitätsfremdheit kaum noch zu überbieten. Sehen Sie sich einen Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld an, z.B. auf Youtube. Dann erkennen Sie, was wirklich läuft - falls Sie sich trauen!

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 765

RE: Super-Firmen greifen an
05.09.2017 13:37

Mutige Kartellwächter können den Trend zu Riesen-Unternehmen stoppen? Und wie könnte das konkret aussehen? Möglicherweise durch Zerschlagung, oder wie? Schade, gerade als es spannend wird, endet der Artikel.

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ibw-oberhaching





dabei seit: 06.05.2009

Beiträge: 247

RE: Super-Firmen greifen an
05.09.2017 14:00

Das wirklich schlimme ist, dass diese Steuervermeidungsprofis ja nicht nur durch ihren eigenen Verdienst, sondern primär durch den Griff in die Steuerkasse wachsen. Firmen wie Apple oder Amazon haben durch geschicktes Ausnutzen der Stteueruneinigkeit selbst innerhalb der EU jahrzehntelang zweistellige Milliardengewinne durch Steuervermeidung gemacht.

Mmm - Mutti machts möglich! Zeit für eine Wechsel? Es geht uns ja allen (??!!) [noch] sooooo gut!

Kleine Überschlagsrechnung: Hätten DIESE Konzerne im letzten Jahrzehnt auch nur 50 Mrd Euro vermieden (in der Wirklichkeit wohl eher deutlich mehr), so könnte man davon einer Million Immigranten eine Eigentumswohnung für 50.000 Euro schenken.

Imagine, all the people...

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HieronymusFischer





dabei seit: 13.02.2014

Beiträge: 29

RE: Super-Firmen greifen an
07.09.2017 10:15

Was wieder einmal zeigt, entweder macht Europa eine wirklich einheitliche Finanz- und Wirtschaftspolitik (mit vergleichbaren Regelungen, die Steuervermeidung oder Optimierung unmöglich machen) oder man lässt es ganz bleiben und kehrt zurück zu vernünftigen nationalen Regelungen.

Die genannten 50 Mrd. (in 10 Jahren) kann man natürlich auch anders verwenden, z.B. zur Aufbesserung von Niedrigrenten für Leute, die ein Leben lang auf dem Niveau des heutigen Mindestlohns oder sogar weniger verdient haben. Mit dieser Summe könnte man die Rente von 2 Millionen Kleinrentnern um 200 € pro Monat aufbessern, was viel ist für Leute, die nur eine Rente von wenigen Hunderten beziehen.

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