Thema: Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten

erstellt am: 26.07.2019 09:57

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Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten


Einem von Siemens beauftragten Softwareentwickler drohen zehn Jahre Haft: Der Programmierer hatte Logikbomben in seinen Auftragscode eingebaut, so dass das Unternehmen ihn regelmäßig neu beauftragen musste. Der Vorfall wirft Fragen über Stellen- und Finanzwert von Code auf.

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 729

Kommentar zu: Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten
26.07.2019 09:57

Was mache ich eigentlich falsch? Wenn ich einen Fehler mache, darf ich beim Kunden antanzen und den auf meine Rechnung ausbessern. Aber subito!

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nicht registrierter User


RE: Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten
26.07.2019 15:18

Naja, für mich als Nutzer von Software stellt sich da die Frage, ab wann ist ein Software-Fehler absichtlich in den Code implementiert worden. Auch schon wenn man von Programmfehlern weiß oder sie vermutet und die Software trotzdem dem Kunden gibt? Wie ist es dann mit der unendlichen Anzahl fehlerhafter Software die wissend um Fehler, von den Firmen trotzdem verkauft werden? Microsoft Windows, Android,....
Und wie ist das mit schlampiger Programmierarbeit, ist das nicht auch schon Vorsatz und bis wohin noch/nur menschliches Versagen?
Gut im vorliegenden Beispiel ist das sicher eindeutig, aber wer ein wenig darüber nachdenkt, wird vielleicht erkennen, wie fließend da die Übergänge sind. Und ob die Sachverhalte im vorliegenden Fall wirklich so eindeutig sind, weiß man im Grunde ja auch nicht.

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anonymous





dabei seit: 15.06.2015

Beiträge: 24

RE: Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten
26.07.2019 17:52

Nicht nur Siemens nutzt Spreadsheets (konkret wohl Excel) im Bereich des Bestell(un)wesens, der Materialbestands-Verwaltung und in weiteren Bereichen der Logistik. Einen konkreten Namen nenne ich nicht...

Das Ganze ist vmtl. der Historie geschuldet: ursprünglich manuell bediente Tools wurden inkrementell automatisiert - wo möglich mit Formeln, wo nicht möglich mittels Makros und/oder VBA. Und da diese Tools permanent einen Kostenfaktor darstellen, wird eben immer mal wieder klein-klein daran herumgeschustert. Teils zur Fehlerbehebung, teils zur Anpassung an geänderte Prozesse, teil zur Implementierung neuer Features.

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anonymous





dabei seit: 15.06.2015

Beiträge: 24

RE: Sabotage: Programmierer baute Fehler in Siemens-Software ein, um Job zu behalten
26.07.2019 17:54

@ Olaf Barheine

Falsch? Die Software muss die Abnahme und eine eventuelle Garantiezeit schon überstehen.
DANACH gibt es dann auch wieder Geld. Insofern hat der amerikanische Kollege sehr viel richtig gemacht. (Wir werden uns schon noch daran gewöhnen, dass nach dem 3. monatlichen Update von W..d...fs 10 irgendwelche Programme NICHT mehr laufen...

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