Thema: Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?

erstellt am: 16.05.2019 21:44

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Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?


Knapp die Hälfte der Akteure beim Thema Smart Home sehen bis 2020 einen Durchbruch auf den Massenmarkt. Kritisch: Das Thema Software wird als Ressourcen-Killer wahrgenommen, für das Anwender nicht bezahlen wollen.

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schönegg





dabei seit: 23.09.2015

Beiträge: 5

Kommentar zu: Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?
16.05.2019 21:44

Solange Smart Home nicht ein anbieterübergreifendes Konzept erhält, wird das nichts. Und ein cloudbasiertes System, das Edelschrott zurücklässt, wenn irgendwo da draußen der Server abgestellt wird braucht mir auch niemand andrehen wollen. Von meiner Datenhoheit ganz abgesehen. Wenn mich jemand fragt: Wir sind da noch weit davon entfernt...

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nicht registrierter User


RE: Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?
17.05.2019 15:26

Ich habe innerhalb der letzten 2 Jahre, 4 Häuser für die Vermietung gebaut und ein Haus für mich.
Die Kosten, die „etablierten“ Hausbaufirmen für die Integration von Smart Home Komponenten veranschlagen, stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Zum einen sind die Kosten grundsätzlich sehr hoch für die Hardware (Komponenten, Installation, …), zum anderen gibt es tausende Probleme mit Interoperabilität und Interconnectivität. Ein etablierter Fensterhersteller bietet zum Beispiel keine integrierte Lösung für Smart Home an. Und wenn doch, passt diese nicht zur Heizungs-/Lüftungssteuerung und so weiter und so weiter.
Solange jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht wird das nichts mit Smart Home. Solange die Anbieter mit meinen Daten unbedingt Geld verdienen wollen wird das nichts mit Smart Home. Ich als Nutzer muss den größten Nutzen von Smart Home haben und nicht irgend ein Systemanbieter.
Ich will auch nicht irgendwelche Bastellösungen, das kann evtl. noch bei meinem eigenen Haus vertreten, in der Vermietung - No Way.
Ich wollte tatsächlich Smart Home, aber habe mich aber auf Grund des Aufwandes und der Kosten dagegen entschieden.
Ich werde für bestimmte Teile der Installation Insellösungen verbauen. Z. B. Rollladensteuerung. Die Heizung ist mit wenigen Handgriffen internetfähig, zwingt mich dann aber, die Daten auch dem Hersteller zur Verfügung zu stellen. Dann lasse ich das lieber bleiben, ich muss nicht auf meinem Telefon sehen wie warm es bei mir zuhause ist. Das ist 3 Tage interessant, dann wird es langweilig. Selbst die Meldung einer Störung tritt alle halbe Jahre mal auf. Dann reicht es mir auch noch wenn ich das sehe wenn ich zuhause bin.

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Olaf Barheine





dabei seit: 05.12.2011

Beiträge: 692

RE: Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?
17.05.2019 18:52

Das erklärt dann wohl auch, warum man selbst in hochpreisigen Neubauten weit und breit nichts von Smart-Home sieht. Und Bastellösungen kommen mir auch nicht ins Haus.

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nicht registrierter User


RE: Smart Home – Bremst Software den Durchbruch auf den Massenmarkt aus?
18.05.2019 16:08

Bastellösungen. Wie grenzen Sie diesen Begriff ab?

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