Thema: Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland

erstellt am: 09.04.2015 09:20

Antworten: 4

Diskussion zum Artikel


Standort Deutschland
Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland


Bauknecht beendet nach der Produktion nun auch die Entwicklung von Waschmaschinen am schwäbischen Standort Schorndorf. 100 Arbeitsplätze sind von der Einstellung betroffen.

zum Artikel

Antworten

nicht registrierter User


Kommentar zu: Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland
09.04.2015 09:20

Mal schauen, ob der Bauknecht-Geschäftsführer es für entscheidend hält, wo die Maschinen gekauft werden.

Antworten

JoergSeid





dabei seit: 03.05.2012

Beiträge: 59

RE: Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland
09.04.2015 15:12

Der international auftretende Haushaltsgeräte-Konzern Whirlpool hatte 2014 erst den italienischen Konkurrenten Indesit übernommen.
Wetten, dass Indesit in spätestens fünf Jahren dann auch komplett platt gemacht sein wird? So sind amerikanische Heuschrecken halt. Und so ist nun mal der Zeitgeist.
* zuletzt geändert von: JoergSeid am 10.04.2015 um 13:23 Uhr *

Antworten





dabei seit:

Beiträge: 0

RE: Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland
09.04.2015 19:34

Es sei laut Bauknecht-Geschäftsführer Bidlingmeier auch „nicht entscheidend, wo entwickelt wird“

Aus kosten Gründen wird es hoffentlich kein Land sein, in dem man noch überwiegend von Hand wäscht

Antworten

nicht registrierter User


RE: Waschmaschinen-Hersteller Bauknecht beendet Entwicklung in Deutschland
13.04.2015 12:03

... nicht entscheidend, wo entwickelt wird.
So was kann auch nur ein Marketing- und Vertriebsexperte sagen. Mich würde interessieren, wie viel Ahnung er überhaupt davon hat, was in seinen Entwicklungsabteilungen geleistet wird und dass diese eigentlich die Kernkompetenz seines Unternehmens stellen, die die wesentliche Wertschöpfung betreiben, damit er seine Boni abgreifen kann. Aber klar, so ein bisschen Code und Hardware kann ja jeder zusammenbasteln. Welchen Manager interessieren schon Entwicklungsprozesse, erfahrene Ingenieure und Qualitätssicherung, wenn er Geld sparen kann. Es ist immer die gleiche Ignoranz.
Dass Problem mit solchen Strategien ist meiner Meinung nach, dass diese Unternehmen ihre eigentliche Identität wegrationalisieren und damit immer austauschbarer werden. Engineered in Germany ist für mich nach wie vor ein attraktiver Mehrwert elektronischer Geräte, für den ich auch mehr Geld bezahle - und da bin ich sicher nicht alleine auf der Welt.
Nokia war auch arrogant und ist nun tot.
* zuletzt geändert von: mhafner am 13.04.2015 um 12:06 Uhr *

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken