Thema: Warum eigentlich FPGAs verwenden?

erstellt am: 23.09.2015 17:47

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Diskussion zum Artikel


Vergleich mit Mikroprozessoren
Warum eigentlich FPGAs verwenden?


FPGAs haben in vielen Applikationsbereichen den Mikroprozessor verdrängt. Aber ist so ein Umstieg immer sinnvoll? Wann lohnt sich der Einsatz eines FPGAs, und wann sollte man im Design besser beim klassischen Mikroprozessor bleiben?

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Warum eigentlich FPGAs verwenden?
23.09.2015 17:47

vielleicht eine geeignete Ergänzung:

VHDL schien mir (und Studenten) ein Graus, bis ich The Low-Carb VHDL Tutorial von Bryan Mealy (Cal Poly, San Luis Obispo) fand. 2013 wurde das Tutorial als Buch Free Range VHDL (http://freerangefactory.org/books_tuts.html) veröffentlicht. Ich möchte das insbesondere für Einsteiger von der hardwarebetonten Ebene in das Thema FPGA weiter empfehlen.

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nicht registrierter User


RE: Warum eigentlich FPGAs verwenden?
11.06.2019 18:05

In 1977 gab es zwar schon Progr.bare ICs, die waren aber nicht vergleichbar (waren FPLAs, extrem geringe Komplexität, extrem langsam) mit PLDs im heutigen Sinne. Die gab es erst seit Mitte der 80er.

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gschoenfelder





dabei seit: 27.10.2017

Beiträge: 1

RE: Warum eigentlich FPGAs verwenden?
17.06.2019 09:19

Nach meiner Erfahrung macht sich eine Kombination aus MC und FPGA am besten. Ich arbeite seit 1995 mit dieser Variante (und habe damals den Pascal-Compiler von E-Lab erweitern lassen um die FPGA-Bootfiles (Xilinx) in das Programm einzubinden). Der MC steuert bzw. konfiguriert die Datenströme im FPGA. Der FPGA hatte dabei die Aufgabe aus den Werten eines Bildsensor die Daten für die Belichtungssteuerung und Schärfeberechnung zu ermitteln. Die eigentliche Regelung erfolgte über den MC.
In einem neueren Projekt wurde ein CPLD zur Erzeugung von Signalen aus 15 beliebigen Schwingungen (bzw. Sinusschwingungen) zu generieren (alle Kanäle mit Frequenz, Phase und Amplitude). Eine Aufgabe, welche sich mit dem MC allein kaum lösen laesst - vor allem wenn man dazu noch die Energiebilanz im Auge behalten muss.

(gschoenfelder(at)t-online.de)

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