Thema: Grüne kritisieren «eingebaute Schwachstellen» in Elektrogeräten

erstellt am: 20.03.2013 15:09

Antworten: 10

JoergSeid





dabei seit: 03.05.2012

Beiträge: 59

RE: Grüne kritisieren «eingebaute Schwachstellen» in Elektrogeräten
22.03.2013 10:13

Nochmals ein paar Anmerkungen zu den Elektrolytkondensatoren in TFT-Monitoren bzw. geplanter Obsoleszenz: Bei meinen Internetrecherchen zur anstehenden Reparatur bin ich darauf gestoßen, dass viele Kunden Probleme mit mehreren Monitorbaureihen eines bekannten koreanischen Markenherstellers hatten. Die Defekte bezogen sich entweder auf die Stromversorgung - hier betraf es totgekochte Elektrolytkondensatoren - oder einer Controllerplatine - hier stimmte mit einem bestimmten Chip etwas nicht, der offenbar seine Firmware vergaß. Beide Defekte treten interessanterweise gehäuft nach 2,5 bis 3 Jahren auf. (... und auch hier wieder: Ein Schelm, der Böses dabei denkt!) Die Gleichungen für die Brauchbarkeitsdauer von Elkos dürften geneigten Lesern unter uns hinreichend bekannt sein. Der Controllerchip wiederum dürfte vermutlich Schreibvorgänge in seinen internen Flash-Speicher ausführen - eine Firma in den USA liefert für den geübten Bastler fertig programmierte neue Chips, nach dem Tausch läuft die Platine dann wieder. Uns Lesern ist ebenfalls bekannt, dass Flash-Speicher nur eine begrenzte Zahl Schreibvorgänge aushält, danach ist das Dünnoxid der Floatinggates in den Transistoren defekt. Und Schreibzyklenzahl aus dem Datenblatt geteilt durch Schreibzyklenfrequenz ergibt nun mal die Zeit, nach der voraussichtlich frühestens die Probleme beim Schreiben ins Flash anfangen. Die Schreibzyklenfrequenz ist per Software exakt einstellbar, somit läßt sich die Obsoleszenz exakt berechnen bzw. auf einen Zeitpunkt außerhalb der Gewährleistungsperiode legen. Noch Fragen?

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